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Sonntag, 03.08.2003 - 03:52:40

Social Watch Deutschland Report 2003:
Die Armen und der Markt

Die Staaten sind weit davon entfernt, die sozialen und entwicklungspolitischen Ziele zu erreichen, die auf dem Weltsozialgipfel in Kopenhagen 1995 und beim Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen im Jahr 2000 formuliert worden waren. Statt dessen führt die zunehmende Privatisierung staatlicher Aufgaben der sozialen Grundversorgung (Wasser, Energie, Gesundheit etc.) in vielen Ländern zu einer weitere Polarisierung zwischen Arm und Reich. Dies ist die zentrale Aussage des diesjährigen Social Watch Reports 2003, dessen deutsche Fassung soeben erschienen ist.

Der Report enthält eine Vielzahl von Informationen und Tabellen zur sozialen Entwicklung in der Welt. In seinem inhaltlichen Schwerpunktteil befasst er sich mit den sozialen Folgen der Privatisierung öffentlicher Institutionen und Dienstleistungen in Deutschland und weltweit. Er benennt die zum Teil gravierenden negativen Folgen dieser Politik und bezieht damit klar Position in der aktuellen Debatte über die weitere Liberalisierung und Privatisierung im Zuge der Verhandlungen der Welthandelsorganisation (WTO).

Herausgegeben wird der deutsche Social Watch Report von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis aus DGB-Bildunsgwerk, Diakonischem Werk, Evangelischem Entwicklungsdienst, Friedrich-Ebert-Stiftung, terre des hommes, ver.di, Werkstatt Ökonomie und WEED.

Kostenloser Download und Bestellmöglichkeit der gedrucken Fassung


Ansprechpartner

Wolfgang Deppisch
(Projektinfos)
Tel. 07222 / 32927

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Erlöse 1992-2008

Balkendiagramm der Erlöse 1993-2007

Jahr

Euro

1992

70.000

1993

75.000

1994

83.883

1995

69.617

1996

51.412

1997

61.749

1998

60.333

1999

68.742

2000

85.492

2001

106.375

2002

78.937

2003

84.027

2004

76.662

2005

149.941

2006

84.497

2007

112.138

2008

92.447

Detailansicht der Erlöszahlen