Infos zum Motiv terre des hommes Murgtal / Mittelbaden

Unsere Spendenkonten

Sparkasse Baden-Baden / Gaggenau
IBAN: DE40 6625 0030 0000 1207 90


Volksbank Osnabrück
IBAN: DE20 2659 0025 0700 8007 00
Link zur Online-Spende

Allgemeine Infos
» Was ist terre des
   hommes ?

» Wer sind wir ?

» Was machen wir ?

» Mitmachen ?

zum Schnellüberblick


Schnellüberblick:

Montag, 31.01.

Projekte in Südindien (Stand: 31.01.2005)

Freitag, 28.01.

Die Lage in Birma nach der Flut

Donnerstag, 27.01.

Flutkatastrophe Südasien: Spendenstand

Donnerstag, 27.01.

Zwei Partys für guten Zweck: 5.500 Euro für die Flutopfer

Montag, 24.01.

Nargonien-Orden für Kahles und Mußler

Sonntag, 23.01.

GroKaGe spendet 11 x 100 Euro

Mittwoch, 19.01.

Afrika zum Anfassen - afrikanischer Künstler auf Initiative von terre des hommes in Eichelbergschule Rotenfels

Dienstag, 18.01.

Bilder voller Optimismus und Freude - musikalische Feierstunde zum 90. Geburtstag von Professor Grochowiak

Dienstag, 18.01.

Holzbau Hurrle spendet 4.600 Euro für Kinder in Afrika

Samstag, 15.01.

"Sie wollen das Meer nicht mehr sehen"

Freitag, 14.01.

Keine Unterstützung von Großlagern unter Aufsicht des Militärs in Aceh/Indonesien

Donnerstag, 13.01.

Vorschlag zur Übernahme neuer Patenschaften beim Wiederaufbau in der Praxis oft problematisch

Dienstag, 11.01.

Nach der Flut kommt die Ebbe - Wiederaufbau sichern

Montag, 10.01.

terre des hommes Murgtal/Mittelbaden: 26.000 Euro für Soforthilfe und Zukunftssicherung

Montag, 10.01.

Fünf entwicklungspolitische Hilfswerke gründen Bündnis »Gemeinsam für Menschen in Not - Entwicklung hilft«

Freitag, 07.01.

"Knöpfle" feiern Jubiläum - Schweigeminute für die Flutopfer

Mittwoch, 05.01.

Volksbank spendet 5.000 Euro für die Flutopfer

Montag, 03.01.

In wenigen Tagen 10.000 Euro Spendengelder für Flutkatastrophe Südasien gesammelt

Montag, 03.01.

Rückblick auf erfolgreiches Jahr 2004

Montag, 03.01.

2005 ist Schlüsseljahr für Armutsbekämpfung


Montag, 31.01.2005

Projekte in Südindien (Stand: 31.01.2005)

Region/Ort Zielgruppe Aktivitäten/ geplante Maßnahmen
Nagapattinam
Tamil Nadu
28.000 Menschen
46 Dörfer
Notunterkünfte für 1000 Familien
Nothilfe für 3000 Kinder
Psycho-soziale Betreuung für 3000 Kinder
Lernmaterial für 3000 Kinder
Psycho-soziale Betreuung und Selbsthilfegruppen für 500 Frauen
Nagapattinam
Tamil Nadu
8.000 Menschen
1.600 Familien
Reparatur von 500 Kattamaran-Booten
Reparatur von 500 Bootsmotoren
Reparatur von 300 Fieberglasbooten
Kauf von 800 Netzen
Nagapattinam
Kanyakumari
Tamil Nadu
10.000 Kinder
320 Lehrer, Sozialarbeiter, Freiwillige
Trainingsmaßnahmen für 300 Lehrer, Sozialarbeiter und Freiwillige für psycho-soziale Aktivitäten
Trainingsmaßnahmen für 20 Sozialarbeiter zur psychologischen Behandlung von traumatischen Symptomen
Psycho-soziale Betreuung von 10.000 Kindern
Vilupuram/ Region Pondicherry
Tamil Nadu
15 Fischerdörfer
500 Familien
3.000 Kinder
Notunterkünfte für 500 Familien
Nahrungsmittel für 500 Familien
Haushaltsmaterial für 500 Familien
Versorgung mit Trinkwasser durch Brunnenbohren
Bau von Gemeinschaftstoiletten
Unterstützung für 500 Familien bei Wiederaufbau einer Existenzgrundlage (Boote, Netze, Kleinvieh u.a.)
Organisation von Kindergruppen für 3000 Kinder und deren psycho-soziale Versorgung und schulische Rehabilitation (Lernmaterial)
Gesundheitliche Betreuung
Kanyakumari
Tamil Nadu
250 Familien
1.000 Kinder
Notunterkünfte für 250 Familien
Zusatzernährung für Kinder
Medizinische Betreuung
Bettzeug und Haushaltsmaterial
Organisation von Kindergruppen für 1.000 Kinder und schulische Rehabilitation (Lernmaterial)
Kollam und Alapuzha
Kerala
200 Familien
400 Kinder
Beschaffung von 20 Booten
Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen für Fischer
Unterstützung von 400 Schulkindern mit Lernmaterial und Betreuung
Nagercoil/ Kanyakumari
Tamil Nadu
250 Familien
500 Kinder
Zusatzernährung für 500 Kinder
Notunterkünfte für 250 Familien
Kleidung, Bettzeug und Haushaltsgegenstände für 250 Familien
Reparatur bzw. Beschaffung von bis zu 120 Kattamaran-Booten
Beschaffung von Netzen
Psycho-soziale Betreuung für Familien
Unterstützung von 500 Schulkindern mit Lernmaterial und Betreuung
Gesundheitliche Betreuung
Kanyakumari/ Manavalakuruchi
Tamil Nadu
1.400 Familien Reparatur bzw. Beschaffung von 200 Kattamaran-Booten
Reparatur bzw. Beschaffung von 200 Bootsmotoren
Reparatur von 100 Fieberglasbooten
North Tamil
Nadu
1.500 Familien
3.610 Kinder
Beschaffung von Booten und Netzen für Fischergruppen in 85 Gemeinden
Unterstützung produktiver Aktivitäten von Frauen im Bereich Fischverkauf und –vermarktung
Psycho-soziale Betreuung von Kindern
Zusatzernährung für Kinder unter 5 Jahren
Lobbyarbeit, um allen Betroffenen den Zugang zu den staatlichen Unterstützungsprogramme zu sichern

siehe auch: Chronologie der Hilfsmaßnahmen in Indien seit dem 26.12.2004


Freitag, 28.01.2005

Die Lage in Birma nach der Flut

Was zunächst nach undurchsichtiger Informationspolitik der Militärdiktatur klang, wird nun auch von den Hilfsorganisationen bestätigt. Die besondere geografische Lage Birmas hat das Land vor dem Schlimmsten bewahrt. Die Menschen brauchen dennoch internationale Unterstützung.

Die Regierung Myanmars, so der offizielle Name Birmas, beziffert die Zahl der Tsunami-Opfer auf 59 Tote. Ein Wunder, denn Birma liegt in unmittelbarer Nähe zum Epizentrum des Seebebens, das die Flutwelle auslöste und wahrscheinlich über 150.000 Menschen das Leben kostete. Ein Wunder, das allerdings von vielen Organisationen bisher in Zweifel gezogen wurde. Denn die Regierung in Rangun besteht aus einer Militärjunta, die kaum Informationen außer Landes lässt und sich stattdessen stets bemüht, nicht in das internationale Blickfeld zu geraten. Die Opposition, zu der die unter Hausarrest stehende Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi gehört, soll keine ausländische Unterstützung erhalten.

weiterlesen auf www.zeit.de


Donnerstag, 27.01.2005

Flutkatastrophe Südasien: Spendenstand

Der Spendenstand beläuft sich auf 7,4 Millionen Euro von rund 70.000 Spendern, davon wurden ca. 550.000 Euro online gespendet. Zum Vergleich: im Jahr 2003 spendeten für terre des hommes rund 35.000 Einzel- und 22.000 Dauerspender. Laut AP sind in Deutschland insgesamt rund 500 Millionen Spenden für die Flutopfer gesammelt worden.


Donnerstag, 27.01.2005

Zwei Partys für guten Zweck: 5.500 Euro für die Flutopfer

Detailansicht
5.500 Euro für die Flutopfer: SWR3-Moderator Michael Spleth (Mitte) und Jörg Hilger vom „Amadeus" (links) sowie Romano Romano vom „Riva".
Die Hilfsbereitschaft in Mittelbaden ist groß - immer mehr Unternehmen engagieren sich für die Flutopfer der Katastrophe in Südostasien. Auch Künstler, Musiker oder wie im Fall von Michael Spleth ein Radiomoderator stellen sich in den Dienst der guten Sache.

Der SWR-Moderator war für zwei Silvesterpartys engagiert. "Als ich die Bilder von der Flutkatastrophe sah, war mein erster Gedanke, dass man doch angesichts dieses Elends keine Party feiern kann." Doch dann kam ihm die Idee, die beiden Veranstaltungen zu nutzen, um für die Menschen der betroffenen Region Geld zu sammeln.

Die Gastgeber beider Partys waren schnell gewonnen und ließen sich selbst noch einiges einfallen. Jörg Hilger vom "Amadeus" in Baden-Baden verkaufte an einem Stand im Außenbereich am Silvestertag Sekt. Vier von fünf Euro kamen der Aktion zugute. "Auch deshalb waren viele Gäste besonders spendabel", wie der Gastronom beobachtet hatte. Unterstützt wurde er zudem von der Sektmarke Geldermann und der Firma Mathey, die für die richtigen Schilder im Außenbereich gesorgt hatte.

Im "Riva" in Rastatt schloss man sich dieser Aktion ebenso an, denn auch dort legte Michael Spleth tagsüber die Scheiben auf. Die dortigen Eintrittsgelder und die Trinkgelder des Personals flössen in die Spendenkasse. Inhaber Romano Romano freute sich besonders über das Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Und so kamen im "Amadeus" und "Riva" jeweils 2.000 Euro zusammen, aufgestockt wurde dieser stolze Betrag von DJ Michael Spleth, der seine beiden Gagen in Höhe von 1.500 Euro ebenso spendete. Gestern nun traf man sich, um die Gesamtsumme von 5.500 Euro auf ein Konto des deutschen Aktionsbündnis "Flutopfer" zu überweisen.

"Die Partys waren gut, die Musik der Situation angepasst", freut sich SWR3-Moderator Michael Spleth im WO-Gespräch nicht nur über die große Spendensumme, die bei dieser Aktion zusammengekommen ist.

(WO Wochenjournal vom 05.01.2005, Text: Thomas Riedinger)


Montag, 24.01.2005

Nargonien-Orden für Kahles und Mußler

Elvis und die „Late Heroes" sorgten in der Kuppenheimer Tiefgarage für Superstimmung
„ Es fällt uns heute noch etwas schwer, in unser Jubiläumsjahr zu starten und so einfach zur Tagesordnung überzugehen, wo doch das Jahr in Südostasien so dramatisch begonnen hat," begrüßte der Vorstandsvorsitzende der Narrenzunft „Knöpfle", Oskar Kahles, die Gäste bei einem Zunftmeisterempfang im neuen Rathausfoyer. Die Fasnacht dennoch nicht ausfallen zu lassen, sondern lieber Spenden für die Opfer zu sammeln, sei aber die absolut richtige Entscheidung gewesen.

Extra für die Flutopfer hatten die Knöpfle bereits am Freitagabend ein Benefizkonzert in den ohnehin schon engen Terminplan eingeschoben. Rund 300 Besucher kamen dabei in die Rathaustiefgarage, in der die Band „Late Heroes", die fast ausschließlich aus Mitgliedern der Narrenzunft besteht, für die richtige Stimmung sorgte. Zusätzlich bereichert wurde das Programm von Elvis-Imitator Ralf Schulz, der nicht nur mit gekonnten Hüftschwüngen, sondern auch mit seiner Stimme an das Idol erinnert, das vor wenigen Tagen 70 Jahre alt geworden wäre. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Karsten Mußler. Die Fußballjugend des SV 08 Kuppenheim und die Hobbyfußballer des AC Schlecksl sorgten für die Bewirtung. Bis kurz vor zwei Uhr spielten die „Late Heroes" dazu Lieder aus den 70er Jahren, unter anderem der Beatles und von Santana. Der komplette Erlös, der am Wochenende noch nicht beziffert werden konnte, geht an „Terre des hommes".

Dahin spenden die Knöpfle auch die Beträge, die ihnen von befreundeten Vereinen statt Geschenken anlässlich des Zunftmeister-Empfangs im neuen Rathausfoyer am Samstag überreicht wurden. Im Gegenzug wurden die Gäste mit reichlich Jahresorden dekoriert. Eine besondere Halsdekoration erhielten Oskar Kahles und Bürgermeister Karsten Mußler aus den Händen des Präsidenten des Ortenauer Narrenbundes, Rainer Domfeld. Sie wurden mit dem Nargonien-Orden ausgezeichnet, der pro Jahr nur 60 Mal vergeben wird und an Vereine geht, die besondere närrische Jubiläen feiern können.

(Badische Neueste Nachrichten vom 24.01.2005)



Sonntag, 23.01.2005

GroKaGe spendet 11 x 100 Euro

Detailansicht
Stolze 1.100 Euro konnte der GroKaGe-Präsident, Otmar Böhmer, gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden, Freddy Bauer, und den beiden Ballett-Mädchen Antonia und Angelika an den Sprecher von terre des hommes Murgtal / Mittelbaden, Heinz Wolf überreichen. „Wir freuen uns, dass auch die GroKaGe ein kleines Spenden-Mosaiksteinchen für die Flutopfer in Südostasien beitragen kann“, so Otmar Böhmer.

Sichtlich erfreut nahm Heinz Wolf, den Scheck entgegen. Er bedankte sich herzlich und versicherte, dass das gespendete Geld als Soforthilfe den Flutopfern in Indien zugute kommt. Hier soll vor allem der Bau von Brunnen, Schulen und Krankenstationen forciert werden.

Die Idee, während der großen GroKaGe- Karnevalsitzungen für die Flutopfer zu sammeln, stammt in erster Linie von den Ballettmädchen, die für den Garderobenservice verantwortlich waren und auf jegliche Einnahmen verzichteten. Ergänzt wurde der Betrag mit dem Erlös des Verkaufs der kleinen Jahresorden.

terre des hommes bittet dringend um weitere Spenden für langfristige Aufbauhilfe, vor allem für Not leidende Kinder.


Mittwoch, 19.01.2005

Afrika zum Anfassen - afrikanischer Künstler auf Initiative von terre des hommes in Eichelbergschule Rotenfels

Detailansicht
"Das ist das erste Mal, dass ich bei meinen vielen Besuchen in Schulen, Kindergärten und anderen öffentlichen Einrichtungen in meiner Muttersprache begrüßt werde", freute sich gestern Morgen Ibrahima Ndiaye, kurz Ibou genannt, und strahlte über das ganze Gesicht.

Dafür bedankte er sich bei den Schülern der Klasse 2b der Eichelbergschule Bad Rotenfels mit einem Kompliment, das diese ebenfalls zum Strahlen brachte. "Ihr seid Schokolade", lobte er sie und erzählte, dass dies eine Redewendung aus seiner Heimat, dem Senegal ist, wenn etwas besonders toll ist. Und so war schon nach wenigen Sätzen das Eis gebrochen und die interkulturelle Schulstunde fand bei den Schülern begeisterte Aufnahme, wozu die Lebhaftigkeit und ansteckende Fröhlichkeit, die Ibou ausstrahlte, einen großen Teil beitrug.

Hintergrund der etwas anderen Schulstunde war ein Fächer übergreifendes Projekt von Lehramtsanwärterin Kirsten Meyer, die sich mit der Klasse 2b mit fremden Kulturen und deren Lebensweise beschäftigte. Dabei stand im Mittelpunkt das Buch "Animatas Entdeckungen", die Geschichte eines Mädchens aus dem Senegal, an Hand dessen die Lehramtsanwärterin den sieben- und achtjährigen Schülern die afrikanische Kultur nahe brachte.

Dabei befassten sie sich unter anderem im HuS-Unterricht mit dem Thema Wasser, das in Afrika aufgrund der weit verbreiteten Trockenheit eine große Rolle spielt, wie die Kinder lernten. Die Jungen und Mädchen erarbeiteten ein Plakat zu der Geschichte, bastelten Trommeln, bedruckten T-Shirts und lernten afrikanische Tänze.

Und auch die Klasse 2a mit Klassenlehrerin Anne Müller kam in den Genuss der sehr interessanten und spannenden Schulstunde, da Ibou eigens aus Saarbrücken angereist kam, wo er lebt. Er vermittelte den Schülern die faszinierende und so andersartige Welt im Senegal auf eine so lebhafte Art und Weise, dass diese begeistert lauschten, mitmachten und spontan applaudierten. Mit Erzählungen, Kinderspielen und Trommelvorträgen bot Ibou afrikanische Kultur zum Anfassen und ließ sie für die Kinder durch die Möglichkeit selbst mitzuwirken erlebbar werden. So brachte er ihnen ein senegalesisches Lied bei und einen typischen Begrüßungstanz.

Die Schüler erfuhren, dass Eltern mit vielen Kindern in Afrika als reich gelten, "die Kinder sind sozusagen unsere Lebens- und Rentenversicherung, denn die Kinder sorgen später für die Eltern, wenn diese alt sind". Erstaunt hörten die Zweitklässler, dass Männer mehrere Frauen heiraten können, dass zu den Haustieren neben Ziegen und Schafen auch große Schildkröten und Chamäleons zählen und dass die Senegalesen Weltmeister im Erdnussanbau sind. Unterstützt wurde die erlebnisreiche Veranstaltung vom Förderverein der Schule, terre des hommes und der Sparkasse Gaggenau-Kuppenheim.

(Badische Neueste Nachrichten vom 19.01.2005)


Sonntag, 18.01.2005

Bilder voller Optimismus und Freude - musikalische Feierstunde zum 90. Geburtstag von Professor Grochowiak

Detailansicht
Seit mittlerweile 20 Jahren unterstützt Thomas Grochowiak terre des hommes Murgtal / Mittelbaden mit Kunstwerken aus seinem Bestand. Die erste Arbeit spendete der weit über die Grenzen Kuppenheims bekannte Künstler zur Kunstauktion im Rathaus Gaggenau, organisiert von den terre des hommes-Mitarbeitern Andrea Stahlberger und Heinz Wolf. Aus dieser Aktion wurde eine Dauereinrichtung. Anlässlich des jährlich stattfindenden Kunstmarktes in der Kuppenheimer Wörtelhalle stiftet Thomas Grochowiak jedes Mal mindestens zwei Werke, die auch schnell einen glücklichen Käufer finden. Der Erlös kommt Kinder- und Jugendprojekten von terre des hommes zugute.

Geehrt haben jetzt der Initiativkreis Kulturpflege Kuppenheim und die Stadt Kuppenheim ihren prominenten Einwohner Professor Thomas Grochowiak anlässlich seines 90. Geburtstages. Der 1914 in Recklinghausen geborene Künstler hat internationale Bedeutung erlangt durch die Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen in Europa, Amerika und Indien, hat Museen und Galerien geleitet, ist Träger einer Reihe von Ehrentiteln und Schöpfer des großen Wandbildes im neuen Kuppenheimer Rathaus. Dieses Kunstwerk im Foyer gibt durch die Dominanz seiner Farben dem Neubau einen wunderbaren Kontrapunkt, fällt dem Besucher sofort ins Auge und spiegelt Lebensfreude. Für grauen Behördenalltag und mit allem Möglichen geplagten Publikum ohne Zweifel der beste Kontrast.

Detailansicht
Angeregt wurde Grochowiak durch Robert Schumanns Frühlingssinfonie, die der Komponist nach glücklich gegründetem Hausstand mit Clara, wie er bekennt, "in feuriger Stunde geboren" hat. In der Tat ergibt sich durch die aparte Akkordik, den Ruf der Hörner, die lyrische Stimmung und das Finale-Frühlingsfest eine reizvolle Verbindung zu Grochowiaks Farbenkomposition.

Eingeleitet wurde der Abend durch das Orchesterquartett von Carl Stamitz, gespielt vom IKK-Ensemble. Vorsitzender Klaus Borel begrüßte die Anwesenden, würdigte Grochowiak, der Ehrenmitglied des IKK ist, als herausragende Persönlichkeit und zitierte dazu eine wohlfundierte Briefstelle des Ex-Bundespräsidenten Johannes Rau. Auch Bürgermeister Karsten Mußler stellte die Verdienste und erfolgreiche Arbeit des 90-Jährigen in seinem Grußwort heraus, insbesondere das Wandbild, und freute sich besonders, dass der Recklinghausener Ehrenbürger Kuppenheim zu seiner Heimat erklärt hat. Beide Redner wünschten dem noch aktiven Jubilar, der an der Seite seiner Frau "mit Eifer und Freude mitten im Leben" steht, Gesundheit und alles Gute für die Zukunft.

Detailansicht
Musikalisch geprägt wurde die Veranstaltung durch das hervorragende Duettieren von Felix Borel (Violine) und Otmar Zwiebelhofer (Violoncello). Beim dreisätzigen Werk von A. Rolla glänzten die virtuose Violine gleichermaßen wie der Schönklang des Cello, besonders das stürmisch angegangene und spritzig weiter intonierte Tempo di Polacca. Solistisch zeigten ihr Können Fagottist Frank Vogel mit dem Menuett von F. Krommer und dem Presto von Carl Stamitz sowie der Kontrabassist Jochen Steinmetz mit der Elegie von Giovanni Bottesini, der selbst ein berühmter Kontrabassist war und 1871 die Uraufführung von Verdis "Aida" in Kairo dirigiert hatte. Beide Interpreten wurden vom Streichorchester begleitet.

Gewandt und gut gelaunt dankte schließlich Thomas Grochowiak für die ihm gewidmete Feierstunde, erzählte manches Schmunzelerregende aus seinem Leben, ließ freudig das "Ehrenamt" Revue passieren und gipfelte in dem Satz "Ich bin ein Kuppenheimer". Schwungvoll musizierte abschließend das IKK-Ensemble das Presto-Finale aus der Haydn-Sinfonie Nr. 27. Beifall und ein kleiner Empfang schlössen sich an. .

(BNN 18.01.2005, Bericht: Peter Villinger)

Thomas Grochowiak im Internet: www.grochowiak.com


Dienstag, 18.01.2005

Holzbau Hurrle spendet 4.600 Euro für Kinder in Afrika

Detailansicht
Ulrike Dinger (links) von Holzbau Hurrle übergibt zum vierten Mal einen großzügigen Spendenscheck an Andrea Bleier und Heinz Wolf, Mitarbeiter des Kinderhilfswerks terre des hommes Murgtal / Mittelbaden
Bereits seit vier Jahren unterstützt die Fa. Holzbau Hurrle aus Gaggenau terre des hommes Murgtal / Mittelbaden. In dieser Zeitspanne stellte der mittelständische Betrieb aus dem Murgtal 4.600 Euro für Kinder- und Jugendprojekte in Afrika zur Verfügung. Ulrike und Joachim Dinger von der Holzbau Hurrle GmbH verzichten seit Jahren auf das Verschicken von Weihnachtspräsenten und unterstützen stattdessen afrikanische Projekte von terre des hommes, dieses Mal mit 1.000 Euro. "Die Kunden begrüßen die Aktion, weil dadurch einer stattlichen Anzahl von Kindern in Afrika wieder eine Zukunft fürs Leben geschaffen werden kann", so Ulrike Dinger.

Terre des hommes setzt die großzügige Spende für Aids-Waisen im südlichen Afrika ein. Darüber hinaus werden jungen Menschen über die Gefahr des HIV-Virus aufgeklärt und Verhütungsmittel verteilt. Ausgebildete Jugendliche übernehmen die Verantwortung und führen die Informationskampagne mit großer Sorgfalt durch.

Millionen Kinder sind im Süden des Kontinents Waisen, weil ihre Eltern an Aids gestorben sind. Ein Großteil ist jünger als 10 Jahre. Die einheimischen Projektpartner von terre des hommes sorgen dafür, dass die Waisen ihren Platz in der Gesellschaft nicht verlieren und durch eine Schul- und Berufsausbildung lernen ihr Leben eigenständig zu bewältigen.


Samstag, 15.01.2005

"Sie wollen das Meer nicht mehr sehen"

1,5 Millionen Kinder sind von der Flutkatastrophe in Südasien betroffen. Viele sind traumatisiert und nicht mehr ansprechbar. Ohne schnelle Betreuung sind dauerhafte psychische Schäden zu erwarten.

Vor dem 26. Dezember hatte das Kind gerne im Wasser gespielt. Es ist acht Jahre alt und machte mit seiner Familie Urlaub in Thailand. Jetzt bricht es schreiend zusammen, wenn es das Geräusch einer Klospülung hört. Gibt man dem Kind Buntstifte in die Hand, malt es gewaltige Wellen, immer und immer wieder Wellen. Wasser ist zu einer unberechenbaren Gefahr geworden, nachdem es mit ansehen musste, wie Vater und Bruder am Strand von der gewaltigen Flutwelle mitgerissen wurden.

weiterlesen auf www.zeit.de


Freitag, 14.01.2005

Keine Unterstützung von Großlagern unter Aufsicht des Militärs in Aceh/Indonesien

Die Bundesregierung soll gegenüber der indonesischen Regierung darauf drängen, die Flutopfer in der Provinz Aceh nicht in großen zentralen Auffanglagern unterzubringen. Nach Informationen von Partnerorganisationen der Mitglieder des Bündnisses "Gemeinsam für Menschen in Not – Entwicklung hilft" in Indonesien plant die indonesische Regierung alleine für die Region Banda Aceh drei große Camps für 100.000 Menschen, die dort bis zum Wiederaufbau der zerstörten Städte und Dörfer untergebracht werden sollen.

»Das Anlegen der großen Lager ist Teil der Strategie des indonesischen Militärs, die Kontrolle über die Zivilbevölkerung in Banda Aceh aufrechtzuerhalten Die Wiederaufbauhilfe in der Region wird so mit der indonesischen Strategie verknüpft, die Gewalt über die Menschen in der Region zu sichern«, erklärte Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher von terre des hommes.

Anstatt große Lager zu errichten, müssten die Betroffenen in kleineren Übergangslagern in der Nähe ihrer alten Dörfer untergebracht werden. Die Menschen könnten dann direkt beim Wiederaufbau der zerstörten Häuser helfen sowie in alle anderen Bemühungen zum Wiederaufbau eingebunden werden. Streitigkeiten aufgrund unklarer Landtitel könnten zudem vor Ort mit den Betroffenen versucht werden zu klären. Außerdem blieben die Menschen in ihrer gewohnten sozialen Umgebung, was vor allem für die Verarbeitung der weit verbreiteten Traumata wichtig ist.

»Wir drängen darauf, dass die Hilfe für die Menschen dezentral organisiert wird und nicht unter der Kontrolle des indonesischen Militärs steht«, so Wolf-Christian Ramm. »Wir bitten die Bundesregierung, sich im Rahmen der großzügig gewährten Hilfszusagen für den Wiederaufbau in Aceh in diesem Sinne für die Menschen einzusetzen.«

V.i.S.d.P.: Michael Kleine, Bündnisvorsitzender
Homepage des Bündnisses: www.entwicklung-hilft.de


Donnerstag, 13.01.2005

Vorschlag zur Übernahme neuer Patenschaften beim Wiederaufbau in der Praxis oft problematisch

Die derzeit laufenden Hilfsprogramme von Nichtregierungsorganisationen sollten über die bewährten Strukturen der Zusammenarbeit gemeinsam mit einheimischen Partnern beantragt und durchgeführt werden. Dies erklärte das entwicklungspolitische Kinderhilfswerk terre des hommes mit Blick auf das heute stattfindende Treffen der Vertreter von Städten, Ländern und Kommunen, auf dem über einzelne Patenschaften beim Wiederaufbau von Dörfern in Südasien diskutiert wird. »Die Idee ist sicher gut gemeint und soll dem Ziel dienen, die Hilfe konkreter und anfassbarer zu machen«, so Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher von terre des hommes. »Sie bedeutet jedoch in der Praxis meist einen zusätzlichen Aufwand, sowohl für die Projektpartner in den betroffenen Regionen als auch bei uns in Deutschland.« Angesichts der enormen Belastung insbesondere der Helfer vor Ort müsse dies unbedingt vermieden werden. terre des hommes bittet stattdessen Länder, Landkreise, Kommunen und Städte um eine generelle Unterstützung der Arbeit. »Wir freuen uns über die große Bereitschaft zur Hilfe«, so Ramm. »Sie sollte jedoch in die bereits geplanten Programme der jeweiligen Hilfswerke eingebunden sein. Die Betreuung von Einzelpatenschaften würde zusätzliche Kosten verursachen und Personal binden, um spezifische Anfragen zu beantworten und einen Austausch zu organisieren. Unsere Partner können es in der derzeitigen Situation nicht leisten, die Kommunikation zwischen den zahlreichen Krankenstationen, Schulen oder Gesundheitsposten, die von der Hilfe profitieren, und den Paten in Deutschland zu vermitteln.«

Bereits bestehende Partnerschaften zwischen Städten, Kommunen und Hilfswerken hingegen könnten einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Flutopfer leisten, wenn sie in ein längerfristiges Konzept eingebunden und mit dem Bedarf und den Möglichkeiten der Partner in Einklang gebracht seien. Genauso seien langfristig angelegte Partnerschaften und ein interkultureller Austausch unabhängig von der Wiederaufbauhilfe sehr zu begrüßen.


Dienstag, 11.01.2005

Nach der Flut kommt die Ebbe - Wiederaufbau sichern

Zwei Wochen nach der verheerenden Flutwelle in Südasien hat sich die akute Situation für die Betroffenen, dank dem Einsatz vieler freiwilliger Helfer vor Ort und dem Engagement von Hilfsorganisationen, relativ erheblich verbessert. Ermöglicht wird die schnelle und umfangreiche Hilfe insbesondere durch die vielen Spenden.

In den meisten betroffenen Regionen kann - nach der Bergung der Toten und der Erstversorgung der Überlebenden - bereits mit den Planungen für die mittel- und langfristige Hilfe begonnen werden. Dagegen ist die Lage in der von der Flut am schlimmsten betroffenen Provinz Aceh auf Sumatra (Indonesien) nach wie vor unübersichtlich. Behinderungen durch das indonesische Militär und Gerüchte über Bedrohungen durch die gegnerische »Bewegung freies Aceh« (GAM)
erschweren die Arbeit der Helfer in der Bürgerkriegsregion. Zudem sind auch die örtlichen Hilfsorganisationen unmittelbar betroffen. So werden seit der Flut mehrere Mitarbeiter von Partner-Organisationen von terre des hommes vermisst.

Unklar ist die Situation auch in Burma (Myanmar). Zwar scheint das Land nicht so schwer getroffen, wie ursprünglich befürchtet. Die repressive Militärjunta unterdrückt jedoch unabhängige Berichterstattung und Erkundungen durch Hilfsorganisationen.

Wegen der erheblichen Anstrengungen, die im Rahmen des Wiederaufbaus noch zu leisten sind, ruft terre des hommes weiterhin zu Spenden für die Flutopfer auf.


Montag, 10.01.2005

terre des hommes Murgtal/Mittelbaden: 26.000 Euro für Soforthilfe und Zukunftssicherung

Binnen 14 Tagen konnte die Kinderhilfsorganisation terre des hommes Murgtal / Mittelbaden mehr als 26.000 Euro auf seinen beiden regionalen Spendenkonten verbuchen. "Einige größere Spenden, viele Beträge um 100 Euro und kleinere Beträge - insbesondere von Kindern und Schülern- trugen zu diesem beindruckenden Ergebnis bei", erläuterte Heinz Wolf von der regionalen Arbeitsgruppe von terre des hommes.

"Die Spendenaktion wird fortgesetzt, zumal terre des hommes Deutschland noch größere Summen benötigt, um den Projektpartnern - insbesondere Kindern - in Südindien und Aceh (Indonesien) eine Perspektive für die Zukunft zu geben", so Wolfgang Deppisch aus Rastatt. In den zurückliegenden Jahren trug tdh mehre hundert Tausend Euro für südasiatische Projekte zusammen. Jetzt gilt es, die nachhaltige Hilfe fortzusetzen.

Informationen zu den terre des hommes-Hilfsprojekten in Indien und Aceh/ Indonesien


Montag, 10.01.2005

Fünf entwicklungspolitische Hilfswerke gründen Bündnis »Gemeinsam für Menschen in Not - Entwicklung hilft«

Vor dem Hintergrund der Flutkatastrophe in Südasien haben fünf deutsche entwicklungspolitische Hilfswerke das Bündnis »Gemeinsam für Menschen in Not - Entwicklung hilft!« gegründet, das sich heute in Berlin der Öffentlichkeit vorstellte. Die beteiligten Organisationen - »Brot für die Welt«, medico international, Misereor, terre des hommes und Deutsche Welthungerhilfe - fordern eine langfristig ausgerichtete Hilfe und appellieren an die politische Mitverantwortung der Industrieländer bei der Bekämpfung der Ursachen von Not und Katastrophen. Wirksame Katastrophenhilfe müsse weit darüber hinaus gehen, akute Not zu lindern und Zerstörtes wiederaufzubauen, sagten Vertreter des Bündnisses auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Notwendig sei die Förderung einer umfassenden sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in den Regionen. Ein entsprechender Aufruf des Bündnisses wird von zahlreichen Prominenten unterstützt, darunter Fernsehmoderator Johannes B. Kerner.

Es seien immer die Ärmsten, die am meisten unter den Folgen einer Naturkatastrophe leiden, heißt es in dem Aufruf. Wo Armut, Krieg und Misswirtschaft herrschten und sich die Politik wenig um das Gemeinwohl der Menschen kümmere, seien die Menschen durch Naturkatastrophen besonders verletzbar. Deshalb seien jetzt nicht nur Wiederaufbauprogramme, sondern langfristige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und zum Schutze der Menschenrechte dringend erforderlich. Dazu gehöre auch, die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit zu erhöhen. Notwendig sei zudem ein Schuldenerlass und die Einrichtung fairer Handelsbeziehungen, um armen Ländern Maßnahmen der Katastrophenvorbeugung zu ermöglichen.

Die im Bündnis zusammengeschlossenen Organisationen arbeiten in Asien, Afrika und Lateinamerika seit vielen Jahren eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Mit dem jetzt gegründeten Bündnis sollen dauerhaft Kräfte für die Not- und Katastrophenhilfe gebündelt und zugleich die Lobbyarbeit für eine umfassende soziale und wirtschaftliche Entwicklung intensiviert werden. Das Bündnis bittet um Spenden auf das gemeinsame Spendenkonto.

Spendenkonto 51 51
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00

zur Homepage "Gemeinsam für Menschen in Not"

Freitag, 07.01.2005

"Knöpfle" feiern Jubiläum - Schweigeminute für die Flutopfer

Wolfgang Deppisch, terre des hommes Murgtal / Mittelbaden
Mit einem dreifach kräftigen "Knöpfle, g'schosse" startete die Kuppenheimer Narrenzunft Knöpfle am gestrigen Dreikönigstag in ihre Jubiläumskampagne 2005. Zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirche und Vereinen waren in das alte Rathaus gekommen, um gemeinsam mit der Narrenschar den 22. Geburtstag einzuläuten, der die Knöpflestadt die kommenden vier Wochen über in Atem halten wird.

Seit vielen Jahren ist es in Kuppenheim Tradition, dass die Knöpfleschar in ihrem Häskostüm den Dreikönigsgottesdienst besucht, bevor im Anschluss daran die fast einem Neujahrsempfang gleichende Ordensmatinee gefeiert wird. Im Mittelpunkt steht hierbei natürlich die Präsentation des Jahresordens, der in diesem Jahr die drei Symbolfiguren Gardemädchen, Knöpfle und Stadtwache unter der Jubiläumszahl "22" vereint. Entworfen wurde er wiederum von Vorstand Frank Strolz, der darauf verwies, dass in diesem Jahr gleich 500 Stück dieses Ordens von freiwilligen Helfern aufgekordelt worden seien.

Bevor es jedoch so weit war, erinnerte Zunftmeister Oskar Kahles an die schrecklichen Ereignisse in Südasien. Es falle ihm schwer, unter diesen Umständen in das Jubiläum zu starten, doch habe man mit den Fasnachtsverbänden die Absprache getroffen, Fastnacht dennoch durchzuführen. Gott habe den Menschen die Freude und das Lachen, aber auch das Weinen und die Trauer gelehrt.

In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden der Opfer der Katastrophe. Für die spontane Bereitschaft der Narrenzunft, den Erlös des Rathaustiefgaragenrocks am 21. Januar mit der Rock-Band "Late Heroes" den Flutopfern zu spenden, bedankte sich Wolfgang Deppisch von der terre des hommes-Arbeitsgruppe Murgtal.

Vor allen Dingen die Trinkwasserversorgung und die 1,5 Millionen betroffenen Kinder lägen dem Kinderhilfswerk, das bereits seit vielen Jahren Projekte in der betroffenen Region betreue, am Herzen.

Auch Bürgermeister Mußler, der der Narrenzunft für ihre Jubiläumskampagne viel Erfolg wünschte, verwies darauf, dass die Erlöse aus verschiedenen Veranstaltungen der Gemeinden Kuppenheim und Bischweier sowie der Seelsorgeeinheit Kuppenheim und der evangelischen Kirchengemeinde auf ein eigens von der Stadt eingerichtetes Spendenkonto überwiesen würden.

(Badische Neueste Nachrichten vom 07.01.2005, Bericht: Anne-Rose Reif)


Mittwoch, 05.01.2005

Volksbank spendet 5.000 Euro für die Flutopfer

Detailansicht
Hubert Edelmann, Vorstandsmitglied der Volksbank Baden-Baden/Rastatt (rechts) bei der Spendenübergabe an Heinz Wolf, Sprecher der Arbeitsgruppe von Terre des Hommes.
Die Spendenbereitschaft in der Region ist für die Betroffenen der Flutkatastrophe sehr groß: Mehr als 30.000 Euro an Spenden für die fünf Konten von Diakonie, Caritas, Unicef, Deutschem Roten Kreuz und Deutscher Welthungerhilfe waren allein am Donnerstag vor Silvester bei der Volksbank Baden-Baden/Rastatt eingegangen.

Am Mittwoch spendeten die Kunden der regionalen Genossenschaftsbank bereits 12.000 Euro, berichtet Vorstandsmitglied Hubert Edelmann.

Die Volksbank selbst unterstützt mit 5.000 Euro das Kinderhilfswerk Terre des Hommes. Heinz Wolf, Sprecher der regionalen Arbeitsgruppe Murgtal / Mittelbaden, nahm von Hubert Edelmann in Baden-Baden einen entsprechenden Spendenscheck entgegen. Edelmann war im Rahmen einer Volksbank-Sonderreise im Sommer noch selbst als Reiseleiter mit einer Gruppe in Sri Lanka. "Die Eindrücke von der wunderschönen Reise sind noch sehr frisch. Wir wurden von der Bevölkerung damals toll aufgenommen. Daher ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, die Menschen und insbesondere die Kinder in den betroffenen Gebieten zu unterstützen", so der Bankvorstand.

Insbesondere in Indien, der indonesischen Provinz Aceh und auf der Insel Sumatra sowie im thailändischen Phuket ist das Kinderhilfswerk Terre des Hommes aktiv, berichtet Wolf anlässlich der Scheckübergabe. Nachdem unmittelbar nach der Katastrophe die Versorgung von Tausenden von Menschen in Notlagern übernommen wurde, organisiere Terre des Hommes nun verstärkt die Hilfe für überlebende Kinder. Wolf versprach der Volksbank, dass die großzügige Spende schnell in den Katastrophengebieten eingesetzt wird: "Unsere erfahrenen einheimischen Projektpartner vor Ort sind in der Lage, Hilfslieferungen unmittelbar und nachhaltig den Betroffenen zukommen zu lassen."

Der regionale Arbeitsgruppen-Sprecher hofft, dass die Hilfe der Volksbank Baden-Baden / Rastatt noch mehr Menschen auf Terre des Hommes aufmerksam macht und bittet um weitere Spenden auf das Konto 10274800 bei der Volksbank Baden-Baden / Rastatt, BLZ 66290000.

(WO Wochenjournal vom 05.01.2005)


Montag, 03.01.2005

In wenigen Tagen 10.000 Euro Spendengelder für Flutkatastrophe Südasien gesammelt

"Eine große Spende einer Bank hat uns überrascht. Besonders freuen wir uns über die vielen Einzahlungen auf unsere beiden Konten von einfühlsamen Menschen aus dem gesamten mittelbadischen Raum", so Heinz Wolf, Sprecher der regionalen Kinderhilfsorganisation."terre des hommes" erbittet weiterhin Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe in Südasien. Die Betroffenen benötigen trockene Nahrungsmittel, Medikamente, Kleidung, Decken sowie Notunterkünfte. Neben der sofortigen Hilfe ist es besonders wichtig, Kindern eine langfristige Perspektive zu geben. Schulen und Gesundheitsstationen sind von der Katastrophe betroffen und müssen wieder aufgebaut werden. Die Kinder brauchen Hilfe, um die Angst und das Trauma der Flutwelle zu überwinden.

Spendenkonten von terre des hommes:

Sparkasse Gaggenau-Kuppenheim:
BLZ 665 512 90
Nr. 120 790

Voba Baden-Baden / Rastatt:
BLZ 662 9000 00
Nr. 102 748 00

Voba Osnabrück:
BLZ 265 900 25
Nr. 700 800 700

zu unseren Sonderseiten "Flutkatastrophe in Asien"

Montag, 03.01.2005

Rückblick auf erfolgreiches Jahr 2004

In der Rubrik "Presse" gibt es nun endlich den Rückblick auf das vergangene Jahr 2004. Der Rückblick ist gut geeignet, um sich einen Überblick über all unsere Aktivitäten des letzten Jahres zu verschaffen - vom Blues-Konzert mit "Bisatzki, Faust & Holl" über das Jazz-Konzert mit "Salta Cello" Saxophon-Legende Peter Lehel bis hin zum großen Herbstbasar mit Kunstmarkt im November 2004.


Montag, 03.01.2005

2005 ist Schlüsseljahr für Armutsbekämpfung

Mit den Millenniums-Entwicklungszielen haben sich die Regierungen dieser Welt im Jahr 2000 auf ein gemeinsames Handeln zur Bekämpfung der extremen Armut verpflichtet. Fünf Jahre nach der Verabschiedung der Ziele und zehn Jahre vor der Zielmarke wird das Thema beim G8- Gipfel in Schottland im Juli und vor allem beim UN-Gipfel im September 2005 prominent auf der Tagesordnung stehen.

In zahlreichen Ländern werden derzeit für 2005 Vorbereitungen zu einer »Weltweiten Aktion gegen Armut« getroffen, die vor allem die Regierungen der Industriestaaten zu einem entschlosseneren Handeln bei der Umsetzung der UN-Millenniums-Entwicklungsziele drängen soll.

Mehr: http://www.weltweite-aktion-gegen-armut.de

In diesem Zusammenhang hat sich VENRO, der Verband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen, mit
Unterstützung vieler Prominenter in einem offenen Brief an Bundeskanzler Gerhard Schröder gewandt und die Bundesregierung zu einer engagierteren deutschen Entwicklungspolitik aufgerufen.

Mehr: http://www.venro.org/

Ansprechpartner

Wolfgang Deppisch
(Projektinfos)
Tel. 07222 / 32927

Heinz Wolf
(Sponsoring, Allgemeines)
Tel. 07225 / 75543

weitere Ansprechpartner


Erlöse 1992-2012

Balkendiagramm der Erlöse 1992-2012

Jahr

Euro

1992

70.000

1993

75.600

1994

83.883

1995

69.617

1996

51.412

1997

61.749

1998

60.333

1999

68.742

2000

85.492

2001

106.375

2002

78.937

2003

84.027

2004

76.662

2005

149.941

2006

84.497

2007

105.958

2008

104.053

2009

100.833

2010

107.254

2011

103.600

2012

158.250

2013

163.420

1977-2013

mehr als 2,7 Mio. €

Detailansicht der Erlöszahlen