Infos zum Motiv terre des hommes Murgtal / Mittelbaden

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Sonntag, 20. März 2011

20. Kuppenheimer Radbörse erbringt 2.000 Euro für Jugendprojekt in Kolumbien

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206 Fahrräder wechselten am Samstag in weniger als drei Stunden ihren Besitzer. Die „Radbörse“ der terre des hommes Arbeitsgruppe Murgtal/Mittelbaden, die mittlerweile zu einer der größten Radbörsen im mittelbadischen Raum gehört, lockte weit über 1000 Besucher in die Knöpflestadt Kuppenheim.

Bereits am frühen Morgen hatten die Organisatoren Bärbel und Uli Thoma alle Hände voll zu tun, denn fast 400 gebrauchte Räder wurden auf dem Gelände beim RadHaus Kastner in Kuppenheim abgeliefert. Fein sortiert nach Kinderrädern, Sporträdern, Trekking- und Citybikes, meist zum Verkauf fein sauber herausgeputzt, standen sie und warteten auf ihre neuen Besitzer, die auch nicht lange warten ließen.

„In diesem Jahr haben wir fast dreimal soviel Kinderräder wie die Jahre zuvor“, bemerkte Josef Luft von terre des hommes. Auch zum Verschenken standen kleine Kinderräder bereit - das erste Mal in der 20-jährigen Geschichte der „tdh-Radbörse“. Wer fachmännischen Rat benötigte, der konnte sich an die Helfer der Radsportfreunde Kuppenheim wenden, die auch in diesem Jahr wieder die Aktion von terre des hommes unterstützten.

„Ich bin jedes Jahr auf der tdh-Radbörse, denn bei einer fünfköpfigen Familie braucht man immer wieder ein Fahrrad“, bemerkte ein Familienvater, der nach einem geeigneten Rad für seinen Sohn suchte. Sandra war mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern Lina und Elias aus Gernsbach nach Kuppenheim gekommen. „Wir suchen für mich ein Rad mit sieben Gängen“, erklärt die siebenjährige Lina und zieht ihre Mutter auch schon zu einem ausgewählten Objekt. Nicht nur sie hat ein neues Rad gefunden, auch ihr fünfjähriger Bruder Elias strahlt und schiebt sein orange-grünes kleines Fahrrad zur Kasse.

Insgesamt 1.600 Euro Reinerlös aus dem Verkauf der Räder kann terre des hommes dem Partnerprojekt „Ausbildung statt Drogen und Gewalt“ in den Werkstattschulen in San Cristobal/Kolumbien zugute kommen lassen. Aufgestockt auf 2.000 Euro wird dieser Betrag von der Sparkasse Kuppenheim, die die tdh-Radbörse jährlich unterstützt.

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Freitag, 18. März 2011

"Wir teilen die Ängste und Sorgen der Menschen in Japan":
Bündnis Entwicklung Hilft sieht derzeit in Japan keine eigenen Handlungsmöglichkeiten

Das Bündnis Entwicklung Hilft teilt den Impuls vieler Menschen in Deutschland, den Menschen in Japan nach den großen Naturkatastrophen helfen zu wollen. „Die schrecklichen Bilder und die Gefahr einer schweren atomaren Katastrophe gehen uns sehr nahe. Wir teilen die Ängste und Sorgen der Menschen in Japan und auch wir spüren das Bedürfnis, etwas zu tun“, erklärt Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke, bekräftigt aber noch einmal: „Wir rufen derzeit nicht zu Spenden für Japan auf, weil wir bisher keine konkreten Hilfsansätze mit lokalen Partnern und keine konkreten Hilfsanfragen aus Japan haben. Dies wäre die Voraussetzung für eine wirkungsvolle Hilfe vor Ort.“

Zudem betont Mucke, dass es in Japan, einer der reichsten Industrienationen der Erde, nicht vorrangig an Geld mangele: „Anders als in vielen Entwicklungsländern, in denen wir aktiv sind, verfügt Japan auch über belastbare staatliche Strukturen und einen Katastrophenschutz, der sich nun um die Opfer der Katastrophen kümmert“. Viele der Erdbeben- und Tsunami-Betroffenen warten derzeit noch auf Hilfe, weil die Helfer insbesondere durch logistische Probleme und zerstörte Infrastruktur in ihrer Arbeit behindert seien, heißt es in Berichten aus der betroffenen Region.

Weitere Informationen und Spenden-Adressen:


Montag, 14. März 2011

Katastrophe in Japan:
Bündnis Entwicklung Hilft wird derzeit nicht aktiv

Trotz der Naturkatastrophen der vergangenen Tage und ihrer Folgen wird das Bündnis Entwicklung Hilft nicht in Japan tätig. „Es gehört zu unseren Grundsätzen, nur in Ländern aktiv zu werden, in denen unsere Mitgliedsorganisationen in direkter Zusammenarbeit mit Projekt-Partnern stehen. Das ist in dem G8-Land Japan nicht der Fall, da wir unsere Arbeit auf Entwicklungs- und Transformationsländer konzentrieren“, erklärt Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke.

Das Bündnis unterstützt die Empfehlungen, die das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) heute für die Katastrophen in Japan veröffentlicht hat:

"Für Spenden zu Gunsten der Opfer des Erdbebens und des Tsunamis in Japan gibt das DZI folgende Hinweise:

  • Das Ausmaß der Naturkatastrophe in Japan und die Gefahr radioaktiver Verstrahlung stellen auch für ein wohlhabendes Industrieland, das über ein beträchtliches eigenes Hilfspotenzial und professionelle Fachkräfte verfügt, eine enorme Herausforderung dar.
  • Japan selbst verfügt über hoch entwickelte Strukturen des staatlichen Katastrophenschutzes und über leistungsfähige zivilgesellschaftliche Hilfsstrukturen, wie sich auch bei der Bewältigung der Folgen des verheerenden Erdbebens in der japanischen Stadt Kobe im Jahr 1995 gezeigt hat.
  • Wirksame Hilfe erfordert die Akzeptanz der Betroffenen und der Verantwortlichen im Land ebenso wie fachliche Kompetenz und Kontakte sowie gerade in Japan eine ausreichende Kenntnis der Landessprache.
  • Inwieweit bei der aktuellen Notlage ausländische Hilfe durch Personal und Sachmittel sinnvoll eingesetzt werden kann, ist zurzeit noch nicht absehbar. Auch ist wegen der radioaktiven Strahlung in Teilen der Katastrophenregion die Entsendung von Hilfskräften nur bedingt möglich.
  • Vor diesem Hintergrund haben sich erfahrene Hilfsorganisationen in Deutschland in ihrer großen Mehrzahl bisher dagegen entschieden, eigenes Hilfspersonal oder Hilfsgüter nach Japan zu bringen. Das könnte sich in den nächsten Tagen oder Wochen ändern, hängt dann aber entscheidend davon ab, ob die japanische Regierung oder zivilgesellschaftliche Organisationen in Japan gezielt um solche Unterstützung ersuchen.
  • Spenden sollten nur über Hilfsorganisationen geleistet werden, die bereits über bestehende gute Kontakte zu japanischen Partnerorganisationen verfügen und Spendengelder aus Deutschland an diese weiterleiten können. Auf diese Weise kann den Bedürftigen wirksam geholfen werden.
  • Zurückhaltung empfiehlt das DZI bei Spendenaufrufen, denen keine nachvollziehbaren Angaben über die Zusammenarbeit mit kompetenten Einrichtungen in Japan zu entnehmen sind.“

Das Bündnis-Mitglied Misereor hat früher mit verschiedenen Partnerorganisationen in Japan zusammengearbeitet und steht aktuell in Kontakt mit Bischöfen der katholischen Kirche in Japan und dem Generalsekretär des Zusammenschlusses der asiatischen Bischofskonferenz FABC. Bei Bedarf und auf Partnerwunsch der japanischen Bevölkerung wird Misereor bei der Bewältigung der Folgen des Erdbebens und des Tsunamis helfen.

Weitere Informationen und Spenden-Adressen:


Freitag, 11. März 2011

PAUL, der Retter-Rucksack:
Sauberes Wasser für Kinder in Not

Nach Naturkatastrophen müssen Überlebende schnell mit sauberem Trinkwasser versorgt werden: Verseuchtes Wasser führt zu gravierenden Erkrankungen bis hin zu Epidemien. Zwar gibt es Trinkwasseraufbereitungsanlagen für die mobile Notfallversorgung. Doch die sind meist technisch sehr aufwändig und haben einen hohen Personal- und Energiebedarf. Oft müssen Chemikalien eingesetzt werden. Auch Transport und Inbetriebnahme solcher Anlagen sind logistisch schwierig und dauern oft zu lange. Darum erprobt das Kinderhilfswerk terre des hommes jetzt eine neue Technologie zum Einsatz in Flüchtlingscamps: In Haiti und Indonesien werden innovative tragbare Wasserfilter getestet, die an der Universität Kassel entwickelt wurden. Der Wasserrucksack trägt den Namen »PAUL« (Portable Aqua Unit for Lifesaving), funktioniert ganz ohne Strom und kann bis zu 500 Personen mit Wasser versorgen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt mit rund 65.000 Euro. Nach dem Bau des PAUL-Prototypen unterstützt die DBU damit nun auch die praktische Erprobung und spätere Optimierung des Wasserrucksackes.

In Indonesien leben nach dem Ausbruch des Vulkans »Merapi« im November vergangenen Jahres rund 300.000 Menschen in Notunterkünften unter schlechten hygienischen und sozialen Bedingungen. Insbesondere die sanitären Einrichtungen und die Trinkwasserversorgung sind unzureichend. Darunter leiden vor allem die rund 80.000 Kinder; knapp die Hälfte von ihnen hat Durchfall, fieberhafte Infektionen und Hautausschläge, die ganz überwiegend auf unsauberes Wasser und mangelnde Hygiene zurückzuführen sind. Hier hilft die terre des hommes-Partnerorganisation »Lessan« und setze den Wasserrucksack ein. Lessan unterstütze in provisorischen Camps mehrere tausend Menschen, vorwiegend Schulkinder und Kleinkinder, aber auch schwangere Frauen und alte Menschen. Der Vorteil des Wasserrucksacks liege auf der Hand: Nicht die Menschen müssen zum Wasser kommen, sondern das Wasser kommt zu ihnen, und das in zuverlässiger und lebensschützender Qualität.

Auch in den Zeltstädten der haitianischen Hauptstadt Port au Prince, wo schlimme hygienische Verhältnisse herrschen, kommt jetzt der Wasserrucksack zum Einsatz. Die Cholera grassiert im Land, deshalb ist sauberes Wasser insbesondere für Kinder überlebenswichtig. Die terre des hommes-Partnerorganisation »URAMEL« setze nun den Wasserrucksack vor Ort in einem Gesundheitsprogramm ein.

Zwar kann »PAUL« eine moderne Wasserversorgungsanlage nicht ersetzten, doch kann es die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Wasser sinnvoll ergänzen. Herzstück des rund 20 Kilogramm schweren Gerätes ist ein Filtermembran, das Partikel, Bakterien und Viren weitestgehend zurückhält. Der große Vorteil der Anlage besteht vor allem darin, dass das Gerät mit einer einfachen Mechanik ausgestattet ist und leicht zu bedienen und zu transportieren ist. Der Wasser-Rucksack kann außerdem ohne externe Energiequelle betrieben werden,. »PAUL« ist so schnell betriebsbereit und kann in kürzester Zeit in Katastrophengebiete gebracht werden.

Weitere Informationen:


Ansprechpartner

Wolfgang Deppisch
(Projektinfos)
Tel. 07222 / 32927

Heinz Wolf
(Sponsoring, Allgemeines)
Tel. 07225 / 75543

weitere Ansprechpartner


Erlöse 1992-2012

Balkendiagramm der Erlöse 1992-2012

Jahr

Euro

1992

70.000

1993

75.600

1994

83.883

1995

69.617

1996

51.412

1997

61.749

1998

60.333

1999

68.742

2000

85.492

2001

106.375

2002

78.937

2003

84.027

2004

76.662

2005

149.941

2006

84.497

2007

105.958

2008

104.053

2009

100.833

2010

107.254

2011

103.600

2012

158.250

2013

163.420

1977-2013

mehr als 2,7 Mio. €

Detailansicht der Erlöszahlen