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Freitag, 29. Juli 2011

"Kann ich mit meiner kleinen Spende überhaupt was bewirken?"
Ostafrika: Warum auch kleinere Beiträge große Hilfe leisten

Zwölf Millionen Menschen sind laut den Vereinten Nationen von der Hungersnot in Ostafrika betroffen. Die Medienberichte liefern schockierende Bilder von ausgemergelten Menschen. Alleine im Flüchtlingslager Dadaab im Norden Kenias leben mehr als 400.000 Menschen, die zum Überleben dringend auf Hilfe angewiesen sind. „Die Aufgabe ist gewaltig, aber die internationale Gemeinschaft darf nicht vor ihr kapitulieren“, sagt Lars Jeschonnek, Pressesprecher des Bündnis Entwicklung Hilft.

Viele Spender fragen sich derzeit, ob sie mit einer einzelnen Spende überhaupt einen relevanten Beitrag leisten können. „Jeder Euro wird dringend benötigt – und jeder Euro hilft“, erklärt Jeschonnek. Die folgende Liste zeigt, welcher Spendenbetrag welche Hilfsleistung in Ostafrika ermöglicht:

5 Euro versorgen eine Person in Somalia für einen Monat mit Nahrungsmitteln (2,5 kg Reis, 2,5 kg. Bohnen, 1,5 l Speiseöl).

10 Euro versorgen eine Person in Somalia für zwei Monate mit Nahrungsmitteln (5kg Reis, 5kg Bohnen, 3 l Speiseöl).

15 Euro kostet ein Hilfspaket für eine Flüchtlingsfamilie mit Plastikplane und Moskitonetz, um ihre Unterkunft zu verstärken und sich vor Malaria zu schützen.

20 Euro versorgen eine Person im Dürregebiet von Marsabit im Osten Kenias knapp zwei Monate lang mit 15 Litern Wasser am Tag.

50 Euro kostet Futtermittelkonzentrat für drei Monate für eine kleine Ziegenherde einer von Dürre betroffenen Familie in Äthiopien. Die Tiere sind der wichtigste Besitz der Nomaden. Das Überleben der Tiere sichert auch das Überleben der Familien. Vor allem für Kinder ist die Ziegenmilch wichtig.

100 Euro versorgen 300 Menschen mit einer warmen Mahlzeit.

7.000 Euro kostet ein unterirdisches Wasserspeicherbecken in der Region Afar in Äthiopien. Während der Regenzeit läuft das Becken mit einem Fassungsvermögen von 200.000 Litern voll und kann anschließend wie ein Brunnen genutzt werden. Ein Becken sichert die dauerhafte Wasserversorgung von 3.8000 Menschen.

NEU: Ständig aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Sonderseite OSTAFRIKA

Brot für die Welt, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe leisten als Bündnis Entwicklung Hilft akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten. Für die Linderung der Not der Menschen in Ostafrika bittet das Bündnis Entwicklung Hilft die Bevölkerung um Spenden:

Ihre Spende - Stichwort: "Ostafrika"

Spendenkonto 51 51
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Spendenkonto 120 790
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VoBa Baden-Baden / Rastatt
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Montag, 25. Juli 2011

Hilfe für die Hungernden in Ostafrika

terre des hommes unterstützt die Hilfsmaßnahmen des Bündnis Entwicklung Hilft für die Hungernden in Ostafrika. Die Bündnismitglieder Brot für die Welt, medico international, Misereor, Welthungerhilfe und terre des hommes kooperieren im Katastrophenfall und stimmen ihre Hilfsmaßnahmen, so wie in diesem Fall, gemeinsam ab. Derzeit sind die Mitgliedsorganisationen Brot für die Welt, Misereor, die Deutsche Welthungerhilfe und die Partner Christoffel-Blindenmission und die Kindernothilfe vor Ort tätig.

Die Welthungerhilfe verteilt über den Kooperationspartner Alliance2015-Concern Nahrungsmittel, Trinkwasser und Spezialnahrung für Kinder. In der Afar-Region im Nordosten Äthiopiens erhalten 2.700 Familien eine Monatsration Getreide, Bohnen und Öl. Misereor hilft mit einer Gesundheitsstation in der Region Baringo im Westen Kenias. Allein in dieser Region hungern rund 130.000 Menschen. Über 23 mobile Gesundheitsstationen erhalten die Menschen Nahrungsmittel wie getrocknetes Gemüse, Hirse und Bohnen.

Im Norden Kenias leiden die Menschen ebenfalls unter der Dürre. Dort sind viele natürliche Wasserstellen ausgetrocknet. Mit der Soforthilfe verstärkt der Bündnispartner Misereor seine Unterstützung für das Wasser-Programm in Marsabit, um die Menschen mit sauberem Trinkwasser zu versorgen. Brot für die Welt hilft in Süd-Somalia mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Latrinen und Notunterkünften.

terre des hommes ruft zu Spenden an das Bündnis Entwicklung Hilft auf. Bitte unterstützen Sie die die Hungernden in Ostafrika mit Ihrer Spende.

NEU: Ständig aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Sonderseite OSTAFRIKA

Ihre Spende - Stichwort: "Ostafrika"

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Montag, 25. Juli 2011

Ein Jahr danach: Pakistan und die Folgen der Flutkatastrophe
Bündnis Entwicklung Hilft und Bündnis-Partner veröffentlichen Rechenschaftsbericht

Ein Jahr nach Beginn der Jahrhundertflut in Pakistan fällt die Wiederaufbau-Bilanz des Bündnis Entwicklung Hilft geteilt aus: „Wir haben hunderttausende Menschen mit unserer Nothilfe erreicht. Inzwischen sind viele Projekte zum Wiederaufbau des Landes erfolgreich angelaufen. Doch es gibt unbestritten weiterhin große Herausforderungen“, erklärt Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke im Rechenschaftsbericht „Der Wiederaufbau nach der Flut in Pakistan“, den das Bündnis Entwicklung Hilft heute gemeinsam mit seinen Bündnis-Partnern in einer Vorabfassung veröffentlicht.

Zu den Herausforderungen zählen die Überforderung der pakistanischen Regierung mit dem Krisenmanagement, die mangelnde Gleichstellung der Frau, die quasi-feudalistische Gesellschaftsstruktur im Süden Pakistans, die schlechte Sicherheitslage im Norden und nicht zuletzt die Gefahr erneuter Überschwemmungen durch die gerade begonnene Monsunzeit. „Pakistan ist eine extrem verwundbare Gesellschaft. Das hat auch unser im Juni veröffentlichter WeltRisikoBericht 2011 gezeigt. Pakistans hohes Risiko, Opfer von Naturkatastrophen zu werden, wird aber weniger durch das reine Ausgesetztsein gegenüber Naturgefahren bedingt als vielmehr durch die schlechte Verfasstheit der Gesellschaft“, sagt Marion Aberle, die stellvertretende Bündnis-Vorsitzende.

„Deshalb ist es wichtig, nach der Phase der reinen Nothilfe auch langfristige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit zu realisieren. Damit Pakistan Naturgefahren wie Überschwemmungen künftig besser bewältigen kann“, so Aberle. Die Hilfswerke im Bündnis Entwicklung Hilft und die drei in Pakistan aktiven Bündnis-Partner konzentrieren sich bei ihrer Arbeit auf die Förderung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und die Stärkung von Frauen- und Kinderrechten. „Beide Bereiche sind wichtig, um die Verwundbarkeit der pakistanischen Gesellschaft nachhaltig zu reduzieren.“

Das Bündnis Entwicklung Hilft hat bislang 28,9 Millionen Euro Spenden für Pakistan erhalten, ein Großteil davon ist der Medienkooperation mit der ARD zu verdanken. Diese Gelder hat das Bündnis an die fünf Bündnis-Mitglieder und die drei in Pakistan tätigen Bündnis-Partner ausgezahlt. Bereits eingesetzt bzw. verbindlich verplant wurden 11,45 Millionen Euro. Die restliche Summe steht für weitere langfristige Entwicklungsprojekte zur Verfügung. Der Rechenschaftsbericht „Der Wiederaufbau nach der Flut in Pakistan“ gibt einen Überblick auf die bisherigen Hilfsmaßnahmen und die Planungen der Bündnis-Hilfswerke und -Partner.

Brot für die Welt, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe leisten als Bündnis Entwicklung Hilft akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten. Kindernothilfe, Christoffel-Blindenmission und DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe sind Bündnis-Partner. Für die Linderung der Not der Menschen in Pakistan bittet das Bündnis Entwicklung Hilft die Bevölkerung um Spenden:

Ihre Spende - Stichwort: "Flut Pakistan"

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Donnerstag, 14. Juli 2011

Kinderrechts-Team Nojoud:
Bericht vom Treffen im Juni

Am 24. Juni fuhren wir nach Bad Honnef zu einem Treffen von Jugendlichen aus Deutschland und zu der Mitgliederversammlung von terre des hommes, um dort unsere Bilder zum Thema Kindersoldaten vorzustellen sowie um über verschiedene Themen zu diskutieren. Anwesend waren unter anderem Teams aus Berlin, Dortmund, Neuss oder Aachen sowie Projektpartner von den Philippinen und aus Kolumbien.

Weiterlesen auf www.team-nojoud.de


Donnerstag, 14. Juli 2011

»Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder!«
Bundesregierung verletzt weiterhin die Kinderrechte

Anlässlich des 1. Jahrestages der Rücknahme der deutschen Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention am 15. Juli ziehen die rund 40 Trägerorganisationen der Kampagne »Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder« eine bittere Bilanz:

»Zwar hat die Bundesregierung die Vorbehalte vor einem Jahr offiziell zurückgenommen, aber seitdem keine Schritte zur Verbesserung der Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland unternommen«, stellt der Schirmherr der Kampagne und bis 2011 Experte im UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes, Prof. Dr. Lothar Krappmann, fest. »Durch die Rücknahme der Vorbehalte allein sind übergangene oder missachtete Rechte der Flüchtlingskinder noch nicht Wirklichkeit geworden!«

Deshalb seien jetzt Taten auf der politischen und gesetzgeberischen Ebene gefragt: »Jetzt sind die rechtlichen Hindernisse zu beseitigen, die Flüchtlingskindern seit 1992 die in der Konvention garantierten Rechte verwehrten«, erklärt Krappmann. Die Träger der Kampagne fordern, dass Minderjährige nicht mehr an der Grenze zurückgewiesen oder zwangsweise abgeschoben werden, da dies dem Kindeswohl widerspricht. Ebenso muss die Abschiebungehaft verboten werden.

Die Träger der Kampagne rufen zu umfassenden Gesetzesänderungen und praktischen Verbesserungen auf, u. a. im Kinder- und Jugendhilferecht, in der Sozialgesetzgebung, im Aufenthaltsgesetz, Asylverfahrensgesetz und Asylbewerberleistungsgesetz. Unter anderem setzen sich die Träger der Kampagne für den besseren Zugang zu Schule und Ausbildung für Flüchtlingskinder ein. Zudem sollten ihnen die vollen Sozialleistungen gewährt werden.

»Es geht darum, das Kindeswohl als Grundprinzip und Leitmotiv der Konvention in allen Kinderflüchtlinge betreffenden gesetzlichen und rechtlichen Regelungen zu verankern«, so Lothar Krappmann.

Dazu haben die Träger der Kampagne detaillierte Forderungen in einem Positionspapier erarbeitet, über dessen Umsetzung sie nach dem Ende der parlamentarischen Sommerpause mit politisch Verantwortlichen das Gespräch suchen werden.

Weitere Informationen:


Donnerstag, 07. Juli 2011

Kinder als Teile von Wundermaschinen
Jan von Holleben fotografiert Schulkinder für das Gausbacher Kinderkulturprojekt - Erlös für terre des hommes

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Kinder, die wie Superhelden in den Himmel fliegen - mit der Fotoserie „Dreams of Flying" wurde der in Bühl aufgewachsene und heute in Berlin lebende Fotograf Jan von Holleben bekannt. Für das Kinderkulturprojekt im Forbacher Ortsteil Gausbach setzt er derzeit Kinder aus Forbach, Weisenbach, Bad Rotenfels und Bühl in Szene. Dabei sind die jungen Fotomodelle Teile von ihnen selbst entworfenen Wundermaschinen.

„Schwarzwald-Wunderwelt" lautet der Arbeitstitel für den Kalender, der aus den Aufnahmen gestaltet wird. Mit dem Erlös aus dem Verkauf soll die Kinderhilfsorganisation „terres des hommes" unterstützt werden. Ein Abschlussfest des Kinderkulturprojekts wird es in diesem Jahr nicht geben.

„Die Idee für ein Fotografieprojekt habe ich schon seit einigen Jahren mit mir getragen", so der Gausbacher Ortsvorsteher Achim Rietz. Der ursprüngliche Gedanke war, auf dem Gausbacher Sportplatz ein Foto mit 500 oder 1 000 Kindern zu inszenieren. Als er im Bühler Friedrichsbau die Ausstellung des aus Südbaden stammenden Jan von Holleben besuchte, war er sofort angetan von dessen Bildern. Sein Eintrag ins Gästebuch geriet jedoch beinahe in Vergessenheit, erst mehrere Monate später entdeckte der 34-jährige Fotograf die Nachricht und nahm Kontakt ins Murgtal auf.

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Das fotografische Markenzeichen von Jan von Holleben sind Inszenierungen von liegenden Kindern, fotografiert werden diese aus der Vogelperspektive. „Kinder liegen am Boden und machen unmögliche Sachen", so der Wahl-Berliner, der in England Geschichte und Theorie der Fotografie studierte und als Bildredakteur bei einer Fotoagentur arbeitete, ehe er den Weg als freischaffender Fotograf einschlug.

Das Thema für die Aufnahmen mit den Murgtäler Kindern war schnell gefunden: Aus allen zur Verfügung stehenden Utensilien in der Gausbacher Festhalle entwarfen sie Wundermaschinen, Roboter, aber auch einen Sessellift oder eine Musikmaschine. Zum Einsatz kamen dafür Sportgeräte, Instrumente, Reinigungsmaschinen oder auch Küchenutensilien. „Die Kinder durften alles holen, was ansonsten verboten ist", kommentierte Lehrerin Elke Fanselau von der Johann-Belzer-Schule Weisenbach das kreativ-turbulente Durcheinander bei dem Fotoshooting in der Festhalle.

Und obwohl die Aufnahmen auf den ersten Blick keine typischen „Schwarzwälder Merkmale" aufwiesen, waren doch starke regionale Bezüge festzustellen: „Berliner Kinder wären kaum auf eine Sesselbahn gekommen", so Jan von Holleben, der nach dem Abitur ursprünglich Pädagogik studieren wollte, ehe er umschwenkte auf Fotografie. Auch die Musik habe im ländlichen Raum einen hohen Stellenwert, viele Kinder lernen ein Instrument im Verein, so Holleben weiter.

Neben der Klingenbachschule Forbach und der Weisenbacher Johann-Beizer-Schule sind noch Schulklassen aus Bad Rotenfels und Bühl an dem Kinderkulturprojekt beteiligt. Die Gestaltung des Kalenders übernimmt ein Stuttgarter Verlag.

Bericht: BNN 07.07.2011, Keller

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Dienstag, 05. Juli 2011

Wer Steuern senken will, kann auch seine entwicklungspolitischen Versprechen bis 2015 halten!
Zur Haushaltsdebatte im Bundeskabinett am 6. Juli: Welthungerhilfe und terre des hommes fordern Aufstockung des Entwicklungsetats

Vor der Verabschiedung des Haushalts 2012 appellieren Welthungerhilfe und terre des hommes an das Bundeskabinett, den Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gegenüber dem Haushalt 2011 deutlich aufzustocken. »Deutschland hat sich zur Verwirklichung des 0,7-Prozentziels bis zum Jahr 2015 verpflichtet. Die Ausgaben für die Entwicklungshilfe müssen daher um mindestens zwei Milliarden Euro pro Jahr gesteigert werden«, so Danuta Sacher, Geschäftsführerin von terre des hommes. Das schulde Deutschland seiner Glaubwürdigkeit bei der Übernahme internationaler Verantwortung, die es ja mit dem derzeitigen Vorsitz im UN-Sicherheitsrat auch für sich beanspruche. »Und wenn die Bundesregierung ab 2013 Steuern senken will, ist ja offenbar genug Spielraum da, um auch die entwicklungspolitischen Versprechen zu erfüllen. Denn die Bundesregierung ist gefordert, die auf den Klimakonferenzen in Kopenhagen und Cancún ab 2015 zusätzlich geforderten Mittel in Höhe von 0,38 Prozent des Bruttonationaleinkommens zur Begrenzung des Klimawandels zur Verfügung zu stellen. Und auch das internationale Entwicklungsziel, die Mittel zur Reduzierung der Müttersterblichkeit bis 2015 um drei Viertel im Vergleich zum Jahr 2000 zu reduzieren, erfordert zusätzliche Ausgaben, die nicht zu Lasten der laufenden Gesundheitsförderungsprogramme gehen dürfen«, so Danuta Sacher.

Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe, erinnert an den fraktionsübergreifenden »Entwicklungspolitischen Konsens« zur Erreichung des 0,7-Prozent-Ziels, zu dem sich inzwischen 359 Abgeordnete des Deutschen Bundestages bekannt haben. »Deutschland sollte zudem den jüngsten Vorschlag der Europäischen Kommission zur Einführung einer Steuer auf Finanztransaktionen unterstützen, um die zusätzlich notwendigen Mittel für die internationale Klima- und Entwicklungsfinanzierung zu mobilisieren. Der im Eckwertebeschluss für den Bundeshaushalt 2012 vorgesehene Anstieg der Ausgaben für Entwicklungshilfe um lediglich 114 Millionen Euro gegenüber 2011 ist viel zu gering«. Den Etat bis 2015 sogar wie vorgesehen um 421 Millionen Euro gegenüber 2011 zu kürzen, sei das falsche Signal und schade zudem der Wirkung der Entwicklungsprogramme.

terre des hommes und Welthungerhilfe veröffentlichen jährlich den Bericht »Die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe«, der die deutsche Entwicklungspolitik kritisch analysiert.

Weitere Informationen:


Ansprechpartner

Wolfgang Deppisch
(Projektinfos)
Tel. 07222 / 32927

Heinz Wolf
(Sponsoring, Allgemeines)
Tel. 07225 / 75543

weitere Ansprechpartner


Erlöse 1992-2012

Balkendiagramm der Erlöse 1992-2012

Jahr

Euro

1992

70.000

1993

75.600

1994

83.883

1995

69.617

1996

51.412

1997

61.749

1998

60.333

1999

68.742

2000

85.492

2001

106.375

2002

78.937

2003

84.027

2004

76.662

2005

149.941

2006

84.497

2007

105.958

2008

104.053

2009

100.833

2010

107.254

2011

103.600

2012

158.250

2013

163.420

1977-2013

mehr als 2,7 Mio. €

Detailansicht der Erlöszahlen