Infos zum Motiv terre des hommes Murgtal / Mittelbaden

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Montag, 28. November 2011

8.000 € für Projekt gegen Landflucht in Nicaragua
Traditioneller Herbstbasar zog Besucher aus der ganzen Region an

Rafael lebt in Somoto im Norden Nicaraguas, einer der strukturschwächsten Regionen des ohnehin armen mittelamerikanischen Landes. Er macht eine Ausbildung im ökologischen Landbau, möchte in seinem Dorf bleiben und nicht wie viele Jugendliche in die Stadt. Unterstützt wird seine Ausbildung im Rahmen des Projektes gegen Landflucht in Nicaragua auch von der terre des hommes Arbeitsgruppe Murgtal/Mittelbaden, die den Erlös ihres diesjährigen Herbstbasars hierfür zur Verfügung stellt.

Es war der 34. Basar, den die Arbeitsgruppe in der Kuppenheimer Wörtelhalle organisiert hatte und der wiederum zahlreiche Besucher nicht nur aus Kuppenheim sondern aus dem gesamten Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden anlockte. „Es ist die Mischung auf diesem Basar, die uns so gefällt. Zum einen sind unsere Kinder unterhalten, zum anderen können wir uns umschauen und finden jedes Jahr schon das eine oder andere kleine Weihnachtsgeschenk“, bemerkte eine junge Mutter aus Haueneberstein. Ihr Mann führte die beiden vier- und siebenjährige Kinder gerade in die mit bunten Tüchern und Kissen dekorierte Märchenhöhle, in der Jutta Häuser-Hartung, Gina Fritz und Claudia Scharer spannende Geschichten vorlasen, Zauberer Peter Totzek für andere spannende Momente sorgte.

Pressebericht und Fotos

Weitere Informationen:


Freitag, 25. November 2011

Rechte zukünftiger Generationen berücksichtigen!
Zum Start der Klimaverhandlungen (COP 17) in Durban / Südafrika fordert terre des hommes verbindliche Klimaschutzrichtlinien

Auf der UN-Klimakonferenz in Durban müssen dringend verbindliche Klimaschutzrichtlinien vereinbart werden. Sollte der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen nicht massiv reduziert werden, würden Kindern und zukünftigen Generationen ihre Lebenschancen geraubt. Dies erklärte das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes zum Start der Klimakonferenz in Durban am 28. November. »Kinder sind besonders betroffen von den Auswirkungen des Klimawandels. Wetterextreme wie Hitzewellen, Starkregen und damit einhergehenden Dürren und Überschwemmungen verstärken Armut und Hunger. Das trifft besonders arme Kinder, die ohnehin in prekären Verhältnissen leben und damit doppelt bestraft werden«, erklärte Albert Recknagel, Leiter des Referats Kinderrechte. terre des hommes erwartet als Ergebnis der Konferenz eine deutliche Weichenstellung in Richtung einer CO2-armen und damit global umweltverträglicheren Wirtschaftsweise.

Mit der Kampagne für Ökologische Kinderrechte setzt sich terre des hommes deshalb dafür ein, die Zukunftsperspektiven nachfolgender Generationen stärker zu berücksichtigen. Für die Klimakonferenz in Durban müsse es deshalb ein klares Ziel geben, so Recknagel. »Wir fordern das Recht auf eine intakte Umwelt, denn nur so lässt sich Chancengleichheit für zukünftige Generationen verwirklichen. Dazu schlagen wir die Einrichtung einer Ombudsstelle vor, die unabhängig von Politik und Wirtschaft die Interessen von Kindern und Jugendlichen wahrnimmt.«

Darüber hinaus ist die direkte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an sie betreffende Entscheidungen nötig, wie sie von der UN-Kinderrechtskonvention verlangt wird. Vertreter des internationalen Jugendnetzwerkes von terre des hommes werden an der Klimakonferenz in Durban teilnehmen. Rund 300 junge Menschen aus terre des hommes Projekten in Südafrika diskutieren dort gemeinsam und nehmen an öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie einer Strandreinigung, einer Tour zu den giftigen Industriestandorten in Durban sowie dem gemeinsamen Protesttag am 3. Dezember teil. »Diese Beteiligung von Jugendlichen an den Klimaverhandlungen ist zwingend notwendig, denn gerade ihre Zukunftsperspektiven hängen davon ab, ob die Konferenz in Durban ein Erfolg wird«, so Albert Recknagel. Die Erfahrungen der jungen Südafrikaner werden in das internationale terre des hommes-Jugendnetzwerk eingespeist, um eine gemeinsame Vorgehensweise für kommende Verhandlungen zu vereinbaren.

Weitere Informationen:


Montag, 14. November 2011

"Die Kalender-Kinder - alle mal stillhalten"
Artikel im SchulSPIEGEL

Jan von Holleben, 34, fotografiert gern Kinder. Auf seinen Bildern verwandeln sie sich in Hügel, Blumen, Insekten und sogar Zahlen.

Wie bekommt man 35 Grundschüler dazu, sich minutenlang auf eine Wiese zu legen - ohne sich zu bewegen, ohne den kleinsten Mucks zu machen? Man verspricht ihnen, dass ihr Bild bald in Tausenden Wohnzimmern in ganz Deutschland hängen könnte. "Dann strengen sich alle besonders an", sagt Jan von Holleben.

Weiterlesen im Artikel von Miriam Olbrisch für SchulSPIEGEL

Weitere Informationen:


Sonntag, 06. November 2011

Die ersten 1.000 Tage im Leben sind entscheidend!
Neue Studie zur Bedeutung der Versorgung von Kleinkindern am Beispiel Indiens

Der weltweite Kampf gegen die Mangelernährung muss deutlich verstärkt werden. Dies fordert das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes zum Abschluss des Weltgesundheitsgipfels in Berlin. »Da Mangelernährung verheerende Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern hat, sind die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes besonders entscheidend«, so Tanja Funkenberg, Gesundheitsexpertin von terre des hommes. »Bekommt das Ungeborene oder der Säugling in dieser Zeit nicht genug Nährstoffe, wird das Immunsystem dauerhaft geschwächt, was Krankheiten wie Infektionen begünstigt.« Außerdem habe Mangelernährung meist auch negative Auswirkungen auf die kognitiven Fähigkeiten eines Kindes, so Funkenberg. »Die Versorgung mit ausreichender und nährstoffreicher Nahrung entscheidet in hohem Maße über die Lebenschancen eines jeden Kindes. Sie muss daher bei Armutsbekämpfung in ländlichen und städtischen Regionen ebenso Priorität haben wie in der Gesundheitspolitik und der Versorgung von Hungernden im Rahmen der Humanitären Hilfe«, sagte Tanja Funkenberg.

In Regionen, in denen Mangelernährung von Kindern verbreitet ist, muss die lokale Produktion von nahrhaften und gesunden Lebensmitteln gefördert werden. Dies schafft Arbeitsplätze und verringert die Abhängigkeit von ausländischer Hilfe und internationalen Agrarkonzernen. »Dafür müssen die Menschen jedoch genau wissen, welche Nahrungsmittel für Kleinkinder und Schwangere gesund und wichtig sind«, so Tanja Funkenberg. »Hierfür sind Bildungs- und Aufklärungsprogramme eine wichtige Voraussetzung.«

Im Rahmen des Weltgesundheitsgipfels wird terre des hommes am heutigen Mittwoch gemeinsam mit dem internationalen Gesundheitsnetzwerk Action for Global Health und der indischen Organisation Tathapi Trust Pune die Studie »A Review of Health of Children in India – The First Thousand Days of Life« vorstellen. Dort werden Gesundheitsrisiken von Kindern in Indien sowie staatliche Programme und Initiativen von Nichtregierungsorganisationen beschrieben. Der traurige Gesundheitszustand Millionen indischer Kinder zeige auf erschreckende Weise den geringen sozialen Stellenwert von Frauen, Kindern und gesellschaftlichen Minderheiten, heißt es in der Studie. Die indische Regierung wird aufgefordert, die staatlichen Gesundheitsausgaben auf sechs Prozent des Bruttonationaleinkommens zu erhöhen und die Versorgungssysteme für Kleinkinder deutlich auszubauen.

Weitere Informationen:


Ansprechpartner

Wolfgang Deppisch
(Projektinfos)
Tel. 07222 / 32927

Heinz Wolf
(Sponsoring, Allgemeines)
Tel. 07225 / 75543

weitere Ansprechpartner


Erlöse 1992-2012

Balkendiagramm der Erlöse 1992-2012

Jahr

Euro

1992

70.000

1993

75.600

1994

83.883

1995

69.617

1996

51.412

1997

61.749

1998

60.333

1999

68.742

2000

85.492

2001

106.375

2002

78.937

2003

84.027

2004

76.662

2005

149.941

2006

84.497

2007

105.958

2008

104.053

2009

100.833

2010

107.254

2011

103.600

2012

158.250

2013

163.420

1977-2013

mehr als 2,7 Mio. €

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