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Mittwoch, 14. Januar 2015

Als die Erde bebte – Fünf Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti
23.000 Euro aus der Region

Am 12. Januar 2010 wurden weite Teile Haitis, darunter auch die Hauptstadt Port-au-Prince, von einem verheerenden Erdbeben verwüstet. Rund 230.000 Menschen kamen ums Leben, etwa eine Million wurden verletzt und verloren ihr gesamtes Hab und Gut.

Terre des hommes (tdh) beteiligte sich sofort an der akuten Not- und Überlebenshilfe und an der Unterstützung beim Wiederaufbau des zerstörten Landes. Gemeinsam mit tdh Lausanne sowie den haitianischen Partnerorganisationen förderte tdh insgesamt acht Projekte mit 4,7 Millionen Euro, mit denen Hilfe für rund 95.000 Menschen  organisiert werden konnte.

Unmittelbare Überlebenshilfe

Unmittelbar nach dem Erdbeben konzentrierte sich tdh auf die Not- und Überlebenshilfe in der Region, wo die Schweizer tdh-Schwesterorganisation aus Lausanne bereits seit 20 Jahren tätig war. Neben Unterkünften, sanitären Anlagen und Trinkwasser wurden Zelte, Plastikplanen und Baumaterial sowie Decken und Matratzen verteilt. Zum Schutz vor Infektionskrankheiten erhielten die Familien Lebensmittel, Moskitonetze und Hygieneartikel wie Seife und Reinigungsmittel, aber auch Zugang zu qualifizierter medizinischer Versorgung. Die Projektmaßnahmen kamen rund 64.000 Menschen zugute, die Hälfte davon an Kindern.

Besondere Schutzbedürftigkeit der Kinder

Neben dieser Versorgung mit dem Allernötigsten lag der Schwerpunkt der Arbeit auf dem Schutz der Kinder. Viele von ihnen wurden in den Wirren der Katastrophe von ihren Familien getrennt oder hatten mit eigenen Augen gesehen, wie Angehörige unter den Trümmern der Gebäude begraben wurden. Tdh hat aus der Tsunami-Flut in Südostasien die Erfahrung gemacht, dass Kinder, die gerade nach Katastrophen allein auf den Straßen umher irren oder in Notlagern auf engstem Raum zusammengepfercht leben, besonderen Gefährdungen wie sexuellem Missbrauch oder Kinderhandel ausgesetzt sind. Um diese Kinder vor den Gefahren der Straße und der großen Zeltstädte zu schützen, wurden Schutzzentren für Kinder errichtet, in denen sie in sicheren Räumen spielen und essen konnten und betreut wurden.

Hilfe bei der Cholera-Epidemie

Nach dem Ausbruch der Cholera im Oktober 2010 versorgten die Helfer von tdh kranke und infizierte Personen. Mobile Ärzteteams desinfizierten Wasserstellen, Häuser und Zelte und untersuchten das ausgegebene Trinkwasser auf Cholera-Erreger. Insgesamt konnten so über 30.000 Patienten behandelt werden.

Die Wirkung der terre des hommes-Hilfe im politischen Kontext

Es war für tdh wichtig, dass die eingesetzten Spenden sinnvoll eingesetzt und kontrolliert verwendet wurden. tdh hat wo immer nötig und sinnvoll mit den allmählich entstehenden staatlichen Stellen zusammengearbeitet, aber auch zum Aufbau einer Zivilgesellschaft beigetragen, um über die örtlichen Partnerschaften die Rechte und Interessen der Ärmsten zu vertreten.

Direkt nach dem Beben ging es darum, schnell und effizient Überlebenshilfe zu leisten. Die aufgebauten Kliniken, Gesundheitsstationen und Apotheken schufen eine bessere Gesundheitsversorgung als vor dem Beben. Mit einer Perspektive für die Zeit von 2010 bis 2014 hat tdh sich neben dieser unmittelbaren Hilfe darauf konzentriert, eine einheimische haitianische Infrastruktur zum Schutz von Kindern zu schaffen.

Dazu wurde in die Fortbildung für haitianische Psychologen und Gesundheitsfachkräfte investiert. Darüber hinaus wurde vor allem praktisches Wissen zur Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen vermittelt und so erstmalig Strukturen zur Behandlung von Traumata geschaffen.

Gerade im psychosozialen Bereich ist der Bedarf an Hilfe in Haiti offenkundig, nicht nur wegen der Nachwirkungen des Erdbebens, sondern auch mit Blick auf die Erfahrungen der Überlebenden mit der alltäglichen Gewalt, Diktatur und Folter in den Jahrzehnten vor dem Erdbeben.

Solidarität aus Mittelbaden

Detailansicht
Narren aus Rotenfels, Schüler aus Gernsbach, Weisenbach und Hörden, Klezmers Techter in der Reithalle Rastatt, Holz- und Rollladenbau Hurrle aus Gaggenau, Late Heroes, Parkett Hettich, Westermann-Bau und das Team Axa Kolb aus Kuppenheim und viele andere spenden großzügig für die Erdbebenopfer in Haiti.
Aktionen an Schulen und Vereinen, Konzerte und Spenden von Firmen und Privaten erbrachten innerhalb weniger Monate den stolzen Betrag von 23.000 Euro für die Erdbebenopfer in Haiti. „Der Arbeitsgruppe terre des hommes Murgtal/Mittelbaden ist es wichtig, Rechenschaft für die eingesammelten Spenden und Aktionserlöse abzugeben“, so Heinz Wolf, Sprecher der rührigen Kinderhilfsorganisation.

Spenden für syrische und irakische Flüchtlingskinder dringend erbeten

In den Flüchtlingslagern in Jordanien liegt Schnee. Es ist bitterkalt. Unter der Kälte haben auch die Flüchtlingskinder im Norden des Irak zu leiden. Die örtlichen Partner von terre des hommes benötigen dringend weitere Unterstützung, damit die Kinder über den Winter kommen.

Bitte unterstützen Sie die Flüchtlinge im Irak mit einer Spende.

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Sonntag, 11. Januar 2015

Nachhaltige Hilfe aus dem Murgtal für terre des hommes
Holzbau und Rollladenbau Hurrle spenden für syrische und irakische Flüchtlingskinder

Detailansicht
Jens Tschirner und Ulrike Dinger (von links) sowie Simon Baumann (hinten) übergeben Eugen Franke, Renate Baier und Heinz Wolf von terre des hommes die Spendenschecks.
Vor mittlerweile 15 Jahren hatten Ulrike und Joachim Dinger die Idee, auf das Verschicken von Kundenpräsenten ihrer beiden Gaggenauer Firmen Holzbau Hurrle und Rollladenbau Hurrle zum Jahresende zu verzichten und stattdessen 1 000 Euro terre des hommes Murgtal/Mittelbaden für Projekte zukommen lassen. Darüber hinaus beteiligen die beiden Firmen regelmäßig finanziell bei Konzerten und andere Veranstaltungen der Kinderhilfsorganisation.

In den vergangenen 15 Jahren konnten etwa 200 Jungen und Mädchen durch das Engagement dieser beiden Gaggenauer Firmen mit dem stolzen Betrag von insgesamt 17 100 Euro unterstützt werden.

Eine kommunale Zusammenarbeit, die funktioniert

Seit nahezu 30 Jahren spenden Firmen, Geschäftsleute, Vereine und Institutionen aus der Region terre des hommes Murgtal/Mittelbaden (siehe: www.tdh-murgtal.de/Unterstützung) bisher insgesamt 533.000 Euro. Terre des hommes (TDH) erfährt aus der Nachbarschaft großzügig Hilfe, vor allem aus dem Murgtal, aus Baden-Baden, Rastatt, Muggensturm, und kann in diesen Städten und Gemeinden im Rahmen einer fruchtbaren interkommunalen Zusammenarbeit Veranstaltungen und Aktionen durchführen.

Tausend Euro für syrische und irakische Flüchtlingskinder - Winterhilfe für Kinder im Irak

Die Lage im Nordirak ist dramatisch. Menschen aus dem Irak und Syrien suchen dort Schutz vor Krieg und Terror. TDH unterstützt die Kinder in den Flüchtlingscamps. Am dringendsten gebraucht werden sicherer, wetterfester Wohnraum sowie Decken, Heizöfen und warme Kleidung, um den Winter zu überstehen.

TDH hat bisher Winterkleidung an 1.400 Kinder und Jugendliche verteilt. Außerdem hat TDH Kinderschutzzentren eingerichtet, in denen Sozialarbeiter die Kinder psychologisch betreuen. Bei Spiel-, Sport- und Musikangeboten können sie sich austoben und die Erlebnisse, die sie quälen, ein wenig hinter sich lassen. TDH finanziert Lehrer, damit die Kinder auch in den Lagern unterrichtet werden können und dadurch Zukunftschancen haben. Hier ist aber noch großer Bedarf, denn die einheimischen Helfer von TDH erreichen längst nicht alle Kinder, und es kommen immer mehr. Deshalb bittet TDH dringend um Spenden, damit Kinder und Jugendliche weiter Hilfe erhalten können.

Bitte unterstützen Sie die Kinder im Irak mit einer Spende.

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Donnerstag, 08. Januar 2015

Nachhaltige Hilfe fürTsunami-Opfer und Unterstützung für Flüchtlingskinder in Jordanien
terre des Hommes Murgtal/Mittelbaden zieht Bilanz

Die Bilder der Zerstörung, die vor zehn Jahren um die Welt gingen, bewegten auch die Bevölkerung in Mittelbaden. Spendenaufrufe von Terre des Hommes Murgtal/Mittelbaden erbrachten binnen weniger Monate mehr als 50.000 Euro für die Flutopfer in Aceh (Indonesien) und Indien.

Die örtlichen Partner konzentrierten in den verschiedenen Projekten den Wiederaufbau der sozialen Infrastruktur und Maßnahmen zur langfristigen Verbesserung der Lebensqualität, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Die langfristige Wirkung besteht darin, dass die Organisationsfähigkeit der Betroffenen verbessert werden konnte. Dies drückt sich in den vielen neuen Frauen- und Gewerkschaftsgruppen sowie in Vereinigungen aus, die sich um die bessere Vermarktung ihrer Produkte kümmern. Kinder partizipieren heute stärker am öffentlichen Leben in den Dörfern und sind vor allem über die Schulen an Maßnahmen zum Küstenschutz beteiligt. Dabei lernen sie, wie sie ihre Umwelt schützen und bewahren und wie sie sich künftig bei ähnlichen Katastrophen verhalten müssen. Wichtig war es den Partnern von TdH, in die Programme auch gesellschaftliche Gruppen wie die Dalits einzubeziehen, die in Indien stark diskriminiert werden.

Ein Jahr Taifun „Haiyan“ – 9.500 Euro aus der Region

Vor etwas mehr als einem Jahr wütete der Taifun „Haiyan" auf den Philippinen. Tausende Menschen fanden dabei den Tod. Auch diese Naturkatastrophe nahm TdH Murgtal/Mittelbaden zum Anlass, Spenden für die Überlebenden einzusammeln. 9.500 Euro kamen zusammen für Lebensmittel und Medikamente, Kochutensilien, Hygieneartikel, Schlafmatten und Moskitonetze sowie Material zum Bau von Notunterkünften. Verängstigte und traumatisierte Kinder erhielten psychosoziale Unterstützung in geschützten Räumen, Spiel- und Therapieangebote, die sich bereits nach dem Tsunami 2004 als erfolgreich erwiesen hatten. Mittlerweile ist der Wiederaufbau der Häuser und Infrastruktur gut vorangeschritten.

Hilfe für syrische Flüchtlingskinder

Aktuell befasst sich TdH Murgtal/Mittelbaden mit syrischen und irakischen Flüchtlingskindern. Während zu Beginn des Jahres 4.500 Euro für die Flüchtlingslager in Jordanien und im Libanon gesammelt werden konnten, schafften es die Organisatoren, bis zum Jahresende weitere 18.000 Euro für die Flüchtlinge zusammenzutragen. Allerdings ist weitere Hilfe laut Mitteilung „dringend nötig". Die Lage im Nordirak ist dramatisch. Menschen aus dem Irak und Syrien suchen dort Schutz vor Krieg und Terror. Terre des Hommes unterstützt die Kinder in den Flüchtlingscamps.

Die Kinder im irakischen Flüchtlingslager durch den Winter bringen

Am dringendsten gebraucht werden wetterfester Wohnraum sowie Decken, Heizöfen und warme Kleidung, um den Winter zu überstehen. Genauso wichtig ist eine professionelle psychosoziale Unterstützung, damit sie ihre schlimmen Erfahrungen verarbeiten können.

Kinder und Jugendliche leiden besonders unter den Flucht- und Kriegserlebnissen, Viele Kinder haben mit eigenen Augen gesehen, wie Familienangehörige ums Leben kamen, oder wurden selbst Opfer von Gewalt. „Ich habe viele lethargische Kinder gesehen, die allein in einer Ecke gesessen haben, andere waren auffällig aggressiv. Schulpflichtige Kinder und Jugendliche können nicht in die Schule gehen und verlieren so den Anschluss. Eine ganze Generation droht ohne Bildung aufzuwachsen", so Friederike Leidreiter von TdH im Flüchtlingscamp vor Ort.

TdH verteilt Winterkleidung an 1 400 Kinder und Jugendliche. Außerdem hat TdH Kinderschutzzentren eingerichtet, in denen Sozialarbeiter die i Kinder psychologisch betreuen. Bei Spiel-, Sport- und Musikangeboten können sie sich austoben und die Erlebnisse, die sie quälen, ein wenig hinter sich lassen. TdH finanziert zudem Lehrer, so dass die Kinder auch in den Lagern Schulunterricht bekommen.

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Ansprechpartner

Wolfgang Deppisch
(Projektinfos)
Tel. 07222 / 32927

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(Sponsoring, Allgemeines)
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Erlöse 1992-2012

Balkendiagramm der Erlöse 1992-2012

Jahr

Euro

1992

70.000

1993

75.600

1994

83.883

1995

69.617

1996

51.412

1997

61.749

1998

60.333

1999

68.742

2000

85.492

2001

106.375

2002

78.937

2003

84.027

2004

76.662

2005

149.941

2006

84.497

2007

105.958

2008

104.053

2009

100.833

2010

107.254

2011

103.600

2012

158.250

2013

163.420

1977-2013

mehr als 2,7 Mio. €

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