Infos zum Motiv terre des hommes Murgtal / Mittelbaden

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Freitag, 22. Januar 2016

Spenden statt Präsente
Eine Initiative von Ulrike und Joachim Dinger von Holz- und Rollladenbau Hurrle Gaggenau

Detailansicht
Jens Tschirner (rechts) und Ulrike Dinger sowie Simon Baumann (links) übergeben Heinz Wolf von terre des hommes die Spendenschecks.
Seit mittlerweile 16 Jahren fördern die beiden angesehenen Gaggenauer Firmen die Kinderhilfsorganisation terre des hommes Murgtal / Mittelbaden. So wurden auch zum Jahreswechsel weitere 1.000 Euro für syrische und irakische Flüchtlingskinder gespendet. In den vergangenen 18 Jahren wurden von Holz- und Rollladenbau Hurrle Projekte von terre des hommes mit insgesamt 18.400 Euro unterstützt. Mehr als 1.300 bedürftige Kinder konnten dadurch Hilfe in Form von Schule und Bildung, Medizin und Trauma-Hilfe, Kleidung und Nahrung erhalten. Eine kommunale Zusammenarbeit, die funktioniert. Seit 35 Jahren spenden Firmen, Geschäftsleute, Vereine und Institutionen aus der Region terre des hommes Murgtal / Mittelbaden mit bisher insgesamt 555.000 Euro.


Freitag, 22. Januar 2016

terre des hommes-Eingabe beim UN-Kinderrechtsausschuss:
Regierung Sambias muss bleivergiftete Kinder schützen

Der UN-Kinderrechtsausschuss in Genf beschäftigt sich heute mit der Lage der Kinderrechte in Sambia. terre des hommes hat den Ausschuss anlässlich seiner Sitzung über die alarmierende Gesundheitssituation der Kinder in Kabwe, der viertgrößten Stadt des zentralafrikanischen Staates, informiert. Dort wurde knapp 100 Jahren lang unreguliert Blei abgebaut, bis die Mine vor rund 20 Jahren geschlossen wurde. Nach wie vor belasten alte Abraumhalden die Böden, Luft und Wasser massiv, Kabwe gilt als eine der giftigsten Städte Afrikas.

Stichproben von terre des hommes haben ergeben, dass bei rund einem Drittel der untersuchten Kinder die Bleiwerte im Blut um ein Sechsfaches, im Extremfall sogar 30 Mal über dem von der Weltgesundheitsorganisation gerade noch tolerierten Wert liegen.

»In Kabwe leben rund 94.000 Kinder, die den verheerenden gesundheitlichen Auswirkungen von Bleivergiftung wie Erinnerungsverlust, Sprachstörungen und Gewichtsverlust ausgesetzt sind“, sagte Jonas Schubert, Kinderrechtsexperte von terre des hommes. »Diese extreme Verletzung der Menschenrechte und der Zukunftschancen von Kindern haben wir vor den UN-Kinderrechtsausschuss gebracht. Unser Ziel ist, dass der Ausschuss die sambische Regierung auffordert, den Bleiabbau ökologisch verträglich zu gestalten und die Verantwortung für die Behandlung und Entgiftung der Kinder und ihrer Familien zu übernehmen.«

Um zu demonstrieren, was getan werden muss, hat terre des hommes gemeinsam mit der sambischen Partnerorganisation Environment Africa ein Pilotprojekt in einer besonders betroffenen Gemeinde von Kabwe finanziert. Dort wurden besonders gefährdete Orte identifiziert, Böden und Wohnstätten wurden von Blei gesäubert, und die Bewohner erhielten Informationen zum besseren Umgang mit dem Vergiftungsrisiko.

Seit 2012 ist die stillgelegte Bleimine im Besitz des internationalen Konzerns Berkeley Mineral Resources, der den Bleiabbau wieder aufnehmen möchte. »terre des hommes fordert, dass der Schutz der Kinderrechte bei allen zukünftigen Abbauaktivitäten garantiert wird. Die Verantwortung hierfür liegt bei der sambischen Regierung und dem Minenbetreiber«, so Jonas Schubert.


Montag, 11. Januar 2016

Furioses Spiel mit halsbrecherischer Technik
Tim Buchholz und Boris Feiner treten im Alten Rathaus Kuppenheim auf

Detailansicht
Obwohl die Flüchtlingssituation in Europa derzeit im Mittelpunkt der Berichterstattung und der öffentlichen Aufmerksamkeit steht, will Heinz Wolf seine Projekte von terre des hommes außerhalb dieser Region nicht aus den Augen verlieren. Dazu gehört unter anderen ein Kinderhilfsprojekt in Myanmar. Dort werden im Grenzgebiet zu Thailand mehrere indigene Flüchtlinge, darunter viele Kinder, medizinisch versorgt. Um weitere finanzielle Hilfen zu erhalten, organisierte Wolf am Samstag ein Benefizkonzert im Saal des alten Rathauses Kuppenheim.

Verpflichten konnte Wolf für diesen Konzertabend den Pianisten Boris Feiner und den jungen Oberndorfer Trompeter Tim Buchholz. Feiner wurde 1961 In der Ukraine geboren und verließ diese in Folge der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl mit seinen Eltern Richtung Israel. Nach dem Abschluss des Musikstudiums in Tel Aviv mit Mastergrad und Dissertation absolvierte er ein weiteres Studium an der Musikhochschule Karlsruhe. Er wurde Sieger bei 23 internationalen Klavierwettbewerben und ist inzwischen ein gefragter Begleiter internationaler Künstler wie Anna Netrebko oder Thomas Hampson.

Nachdem Wolf im Juli 2015 den großartigen Pianistin für ein Benefizkonzert in der Jahnhalle in Gaggenau zugunsten von terre des hommes gewinnen konnte, erhielt er bereits damals die Zusage für einen weiteren Auftritt In Kuppenheim.

Tim Buchholz, ist 17 Jahre alt und wohnt in Oberndorf. Er begann mit fünf Jahren mit dem Trompetenspiel und hat inzwischen viele erste Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen. Daneben ist er in verschiedenen Bläserensembles und Orchestern ein gefragter Gastsolist.

Äußerst sanft und fast pastoral eröffnete Pianist Feiner den Konzertabend im mit mehr als 100 Besuchern besetzten Saal des alten Rathauses mit Johann Sebastian Bachs Choral „Jesu bleibet meine Freude“ und damit einer relativ bekannten Melodie. Vor dem ersten gemeinsamen Stick, dem weiten Satz aus der Orchestersuite N. 3, ebenfalls von Bach, schenkten sich beide Musiker ein kurzes Lächeln, und Buchholz begann ebenfalls mit einem sanften und entspannten Einstieg.

Hier zeigte sich trotz des. jungen Alters seine langjährige Erfahrung aus Auftritten bei Wettbewerben. Es folgten sechs weitere ausdrucksvolle Solodarbietungen des Pianisten aus verschiedenen Epochen. Dazwischen erklangen fünf, zum Teil kurze, aber eindrucksvoll gespielte Duette mit dem jungen Trompeter. Tun Buchholz steigerte sich während des Konzerts und wurde in der Tonentfaltung immer klarer. Er will aber, wie er im BT-Gespräch erklärte, trotz seiner bisherigen Ausbildung und seines umfangreichen Könnens kein Musikstudium beginnen.

Anerkennenswert ist auch, dass Feiner mit der Titelauswahl seiner Solo-Stücke seinem jungen Kollegen auf der Trompete vor den Duetten keine allzu große Hürden in den Weg stellte. Damit zeige er mehr Souveränität, als wenn er mit seinem nicht zu bestreitenden Können geprahlt hatte.

Bei der ersten Zugabe präsentierte er dann allerdings mit furiosem Spiel und mit halsbrecherischer Technik eine pianistische Meiserleistung.

Als Höhepunkt des Abends spielte er mit „Die Strohpuppe" ein zweites Stück aus den Klavierzyklus Goyescas von Enrique Granados, nachdem er zuvor bereits «Die Klage oder das Mädchen und die Nachtigall" gespielt hatte. Danach folgte eine weitere Zugabe beider Künstler, die sich das Publikum erklatscht hatte.

BT vom 11.01.2016
Text: Hans-Peter Hegmann


Ansprechpartner

Wolfgang Deppisch
(Projektinfos)
Tel. 07222 / 32927

Heinz Wolf
(Sponsoring, Allgemeines)
Tel. 07225 / 75543

weitere Ansprechpartner


Erlöse 1992-2012

Balkendiagramm der Erlöse 1992-2012

Jahr

Euro

1992

70.000

1993

75.600

1994

83.883

1995

69.617

1996

51.412

1997

61.749

1998

60.333

1999

68.742

2000

85.492

2001

106.375

2002

78.937

2003

84.027

2004

76.662

2005

149.941

2006

84.497

2007

105.958

2008

104.053

2009

100.833

2010

107.254

2011

103.600

2012

158.250

2013

163.420

1977-2013

mehr als 2,7 Mio. €

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