Infos zum Motiv terre des hommes Murgtal / Mittelbaden

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Donnerstag, 01. Dezember 2016

Klassikkonzert für Friedensprojekte in Kolumbien
Erlöse gehen an terre des hommes

An dieses Konzert werden sich die Besucher vermutlich noch lange erinnern: Mit einer überzeugenden Leistung begeisterten die Pianistin Ekaterina Knyaseva und der Cellist Fjodor Elesin im Bürgersaal im Alten Rathaus in Kuppenheim. Heinz Wolf war es wieder einmal gelungen für sein Benefizkonzert für „terre des hommes" Murgtal/Mittelbaden zwei außergewöhnliche Musiker zu engagieren.

Elesin demonstrierte eindrucksvoll, was man aus vier Drähten mit Hilfe von Pferdeschweif-Haaren und dem entsprechenden Können hervorzaubern kann. Er ließ sein 174 Jahre altes Cello eines renommierten französischen Instrumentenbauers mit einer Leichtigkeit knurren, stöhnen, zirpen, jauchzen und singen, dass einem fast Hören und Sehen verging. Aber auch Knyaseva holte aus dem Hausflügel alles heraus. Sie ließ ihre Finger in perlenden Arpeggien mit viel Eleganz über die gesamte Tastatur rasen oder brachte mit viel Einsatz der Schultern in schnellem Tempo hintereinander gereihte Akkorde zum Klingen. Das Zusammenspiel von beiden war getragen von ausgezeichneten Duetten und Dialogen. Sie gaben sich gegenseitig viel Freiheit und jeder verstand es, sich trotzdem mit zügigem Spielfluss zu integrieren. Besonders auffällig war das große Können des Cellisten bei einem „Czardas" von Vittorio Monti.

Ausgesucht hatten sie sich für ihr Programm im ersten Teil klassische Sonaten und sieben Variationen von Ludwig van Beethoven. Nach der Pause kündigte Elesin ein Triptychon an, eine Collage aus Werken von drei unterschiedlichen Musikern. Mit jedem Drittel stieg dabei die Begeisterung im Saal und die bemerkenswerten Musiker erkannten dies und gaben zwei Zugaben zum Besten.

Heinz Wolf sprach ebenfalls von einem großen Erfolg für die Spendenkasse, mit deren Inhalt ein Projekt für Kinder unterstützt wird. Wolfgang Deppisch hatte in der Pause die dramatische Situation für Kinder in Kolumbien nach über 50 Jahren Gewalt ausführlich geschildert.

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Fjodor Elesin
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Ekaterina Knyazeva
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Fjodor Elesin, ein Ausnahmecellist

Fjodor Elesin begann seine Ausbildung zunächst am Music-College in St.-Petersburg, trat schon mit 13 Jahren als Solist im ersten russischen Fernsehen mit dem Staatlichen St.-Petersburger Sinfonieorchester auf. Nach dem Abschluss am Staatlichen Rimski-Korsa- kow-Konservatorium beendete er das Cellostu- dium 2009 mit dem Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Theater  Hamburg. Anschließend vertiefte er seine musikalische Ausbildung am "Instituto Internacional de Musica de Camera" in Madrid. Fjodor Elesin stand auf renommierten Konzertbühnen (z. B. Carnegie Hall New York, Berliner Philharmonie, St. Martin-in-the-Fields London). Sein Name steht für innovative Projekte, die durch ihre besondere Kreativität und Einmaligkeit zu faszinieren wissen. Aktuell organisiert er zudem erfolgreich eigene Festivals und Konzertreihen. Als mehrfacher Preisträger des Wettbe- werbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Fjodor Elesin seit Februar 2006 ein Violon- cello von Charles François Gand, Paris 1842, aus Stiftungsbesitz.

Ekaterina Knyazeva - Pianistin der St. Petersburger Oper

Die begabte Nachwuchspianistin schloss ihr Musik-Studium im Jahr 2008 am Sankt-Petersburger Konservatorium mit der Promotion ab. Anschließend hatte sie gefeierte Auftritte in Italien, Frankreich, Spani- en, Finnland, Schweden, Deutschland, Estland und in vielen Städten Russlands. Unter ihren Bühnenpartnern sind Solisten der Grand Opera Paris, des Bolschoi-Theaters Moskau und des Mariinsky-Theaters Sankt-Pe- tersburg. Ekaterina Knyazeva ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe.

Über die tdh-Partnerorganisation "Taller de Vida"

Nach über 50 Jahren Gewalt in Kolumbien (mit 260.000 Toten) erhoffen sich die fast sieben Millionen Flüchtlinge im eigenen Land und die mehr als 14.000 betroffene Kinder Frieden und Zukunft. Die regionale Arbeitsgruppe, die seit 40 Jahren Kinder- und Jugendprojekte in Kolumbien fördert, begrüßt die Vergabe des Friedensnobelpreises an den kolumbianischen Präsidenten als wichtiges Signal für den Friedensprozess. Die Entscheidung des Nobelpreiskomitees gibt gerade in der schwierigen innen-politischen Situation des Landes dem Friedensprozess wichtigen Rückenwind. Das Komitee hat ausdrücklich auch die kolumbianische Bevölkerung und ihre Hoffnung auf Frieden geehrt. Auch die vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich unter Einsatz ihres Lebens seit Jahrzehnten für Frieden und die Achtung der Menschenrechte einsetzen, dürfen sich als Preisträger fühlen. Unter ihnen sind zahlreiche Partnerorganisationen von terre des hommes, die sich seit langem gegen interne Vertreibungen wehren und gegen die Rekrutierung von Kindern als Soldaten kämpfen.

Seit 1994 erhält die Organisation „Taller de Vida“ große finanzielle Beiträge von terre des hommes. Mithilfe von Fachkräften und durch innovative Methoden unterstützt sie Kinder, Jugendliche, Familien und Gemeinden, die wie sie selbst gewaltsame Vertreibung und Gewalt erfahren mussten. Sie ist erfolgreich dabei, ehemalige junge Rebellen in die Gesellschaft zu integrieren sowie indigenen und afrokolumbianischen Gemeinden zu helfen, damit diese in ihr Land zurückzukehren und ein friedliches Miteinander gestalten können.

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Ansprechpartner

Wolfgang Deppisch
(Projektinfos)
Tel. 07222 / 32927

Heinz Wolf
(Sponsoring, Allgemeines)
Tel. 07225 / 75543

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Erlöse 1992-2012

Balkendiagramm der Erlöse 1992-2012

Jahr

Euro

1992

70.000

1993

75.600

1994

83.883

1995

69.617

1996

51.412

1997

61.749

1998

60.333

1999

68.742

2000

85.492

2001

106.375

2002

78.937

2003

84.027

2004

76.662

2005

149.941

2006

84.497

2007

105.958

2008

104.053

2009

100.833

2010

107.254

2011

103.600

2012

158.250

2013

163.420

1977-2013

mehr als 2,7 Mio. €

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