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Donnerstag, 19. Januar 2017

Stadtehrennadel der Stadt Kuppenheim für Thomas Raub

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Seit mehr als 35 Jahren ist Thomas Raub bei der Kinderhilfsorganisation terre des hommes Kuppenheim/Murgtal/Mittelbaden ein unverzichtbares Mitglied, das für viele Bereiche Verantwortung übernimmt.

Thomas Raub ist verantwortlich für Finanzen und Buchhaltung der Arbeitsgruppe: Seine Aufgabe ist es, den großen Teil der Spenden und Aktionserlöse, die über die beiden regionalen Konten eingehen, zu verwalten. So kamen während dieser Zeit mehr als 3,1 Millionen Euro aus 27 Kinderfesten, 34 Basaren, 69 Konzerten 26 Radbörsen und etwa 300 Einzelaktionen zusammen.

Thomas Raub verwaltet nicht nur die Kasse, er zeigt sich auch mitverantwortlich für die gesamte Bewirtung bei den Großveranstaltungen (wie z. B. den Basaren). Bei nahezu allen Konzerten führt er die Eintrittskasse. Dass er beim Aufbau, Abräumen und bei allen abschließenden Tätigkeiten einer Veranstaltung mithilft, versteht sich von selbst.

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Thomas Raub ist ein Mann, der als unverzichtbares Mitglied der Arbeitsgruppe dazu beigetragen hat, dass terre des hommes Kuppenheim/Murgtal/Mittelbaden jedes Jahr 2.000 bis 2.500 Bedürftigen Hilfe zukommen lassen konnte: Kindern und Jugendlichen, die von Kinderhandel, Kinderarbeit, Bildungsmangel und sexueller Ausbeutung, von Aids, Hunger, Wassermangel und Naturkatastrophen betroffen sind, deren Gesundheit stark gefährdet ist, die sich auf der Flucht befinden, von Kriegen heimgesucht werden oder den ökologischen Wandel unmittelbar verspüren, die Gefahr laufen ihre kulturelle Identität zu verlieren oder ohne Familie aufwachsen müssen.

Als Anerkennung für den unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz für terre des hommes und für sein Jahrzehnte langes Engagement in führenden Positionen des Fußballvereins SV 08 Kuppenheim wurde Thomas Raub am 15. Januar 2017 in Rahmen des Neujahrsempfangs im Foyer des Neuen Rathauses die Stadtehrennadel der Stadt Kuppenheim in Silber von Bürgermeister Carsten Mußler überreicht.

Fotos: Ina Werner, Copyright bei der Stadt Kuppenheim


Donnerstag, 19. Januar 2017

Musik für den Schulabschluss
Brillantes Benefizkonzert begeistert Besucher in der Jahnhalle

Ob die 15-jährige „Katatu", eine von 15 Millionen Kindern und Jugendlichen, die unter unwürdigsten Verhältnissen als Hausmädchen in Mali (Afrika) schuften musste, wohl ahnt, wer ihr zu ihrem Schulabschluss verhalf? Es waren Menschen aus dem fernen Deutschland, die für sie musizierten und Geld spendeten, um ihr eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

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„Auch der Reinerlös dieses Konzertes kommt dem Mädchenprojekt in Mali zugute", ließ Thomas Raub von Terres des Hommes Murgtal/Mittelbaden die Besucher in der vollbesetzten Jahnhalle wissen. Nina Zwiebelhofer von der Firma König Metall und das Kulturamt Gaggenau führen die schöne Tradition des beliebten alljährlichen Benefizkonzertes „Schluss mit...?" weiter.

„Die Veranstaltung kurz vor Jahresende ist eine Erfolgsgarantie, und sie atmet den Geist ihres Initiators Otmar Zwiebelhofer", beschreibt Kulturamtsleiterin Heidrun Haendle das familiäre Netzwerk befreundeter Musiker und Partner, zu denen auch der türkische Schul-Elternverein Gaggenau mit seinen landestypischen Köstlichkeiten in der Pause zählte.

Das Programm blieb bis zum Konzertbeginn ein Geheimnis, um im Laufe des Abends durch die Ansagen der Kammermusiker gelüftet zu werden. Zur beschwingten Einstimmung musizierten Elena Kuschnerova (Klavier), Marie- Claudine Papadopoulos (Violine), Benedict Klöckner (Cello) und Christof Maisch (Viola) poetisch zart und transparent den ersten Satz aus Wolfgang Amadeus Mozarts tänzerisch-anmutigem Klavierquartett G-Moll. „Als Hochzeitsgeschenk für seinen Freund, den Violinisten Eugene Ysaye, komponierte Cesar Franck die Violinsonate A-Dur", ließ Benedict Klöckner die Konzertbesucher wissen.

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Fein ziseliert und ganz verinnerlicht spielte Marie-Claudine Papadopoulos den ersten Satz, ließ ihre Violine jubilieren und träumen, von Elena Kuschnerova einfühlsam auf dem Klavier begleitet. Im zweiten Satz kommunizierten beide Instrumente in strahlendem Einverständnis und schienen sich gegenseitig anzufeuern. Die Geige behauptete sich mit energischen Bogenstrichen gegenüber dem exzellent agierenden Piano. Gebannt lauschte das Publikum diesen beiden begnadeten Musikerinnen.

Antonin Dvorak schrieb das Dumky-Trio für Klavier, Violine und Cello. Gerade dieses elegante Wechselspiel von betörend-verträumter Tonschönheit und unvermittelt dramatischen Ausbrüchen macht den besonderen Reiz dieses Werkes aus. „Die Paganini-Variationen von Johannes Brahms sind das .Paradestück', bei dem sich die Pianistinnen zeigen wollen", kündigte Elena Kuschnerova augenzwinkernd an. Und sie zeigte, was sie konnte! Virtuos lotete die russische Klavier-Künstlerin in dem mit furiosen Stakkato-Figuren durchzogenen Werk die Vielfalt pianistischer Ausdrucksmöglichkeiten aus. Sie sprühte-geradezu vor Explosivität und wurde dieser Komposition, die ihr fast schon akrobatische Pedalarbeit abverlangte, souverän gerecht.

Im ersten und zweiten Satz der emotionalen Cello-Sonate von Dimitri Schostakowitsch, der sich einst unsterblich in eine junge Musikstudentin verliebt hatte, zelebrierte Benedict Klöckner auf dem Cello mit Flageoletttönen und dunkel-sonoren Klangwelten höchste Musizierkunst, ehe das Ensemble mit dem Quartett in G-Moll von Johannes Brahms diesen außergewöhnlichen Konzertabend zum Jahresausklang krönte.

Badische Neueste Nachrichten, 02.01.2017, Elke Schapeler


Donnerstag, 19. Januar 2017

Benefizkonzert für Terre des Hommes bringt rund 2.500 Euro ein
Funk und Soul vom Feinsten

Erst nach mehreren Zugaben entließ das begeisterte Publikum die Musiker gegen Mitternacht in den verdienten Feierabend. Vor mehr als 200 Fans in der voll besetzten Reithalle in Rastatt präsentierte die Neun-Mann- Band plus Sängerin „Moritz and the Horny Horns" am Freitag mehr als dreieinhalb Stunden Funk- und Soulmusik vom Feinsten.

Veranstalter des Benefizkonzerts waren der Obst- und Gartenbauverein Rastatt und die Regionalgruppe Murgtal des Kinderhilfswerks Terre des Hommes (TdH). Der Erlös geht in das Ökoprojekt „Wasser ist Leben" im peruanischen Hochland. Dort, so Wolfgang Deppisch in der Konzertpause, in der Nähe der Stadt Ayacucho, unterstützt die Hilfsorganisation bereits seit 20 Jahren den Bau von Terrassen, mit denen Wasser aufgefangen und zur Bewirtschaftung genutzt werden kann.

Dadurch können wieder Kartoffeln angebaut werden, die Landflucht wird zurückgedrängt und empfindliche Ökosysteme werden geschützt. Und nebenbei werden zahlreiche Kinderleben gerettet, die durch verunreinigtes Trinkwasser vom Tode bedroht sind. Weltweit starben aus diesem Grund im vergangenen Jahr vermutlich etwa 1,5 Millionen Kinder.

„Die Band spielt zu einem unterirdisch guten Preis", lobte Wolfgang Deppisch die Musiker um Bandleader Norbert Moritz. Diese hatten auch ohne üppige Gage offensichtlich Spaß an ihrem Auftritt. Und obwohl die Zuhörer auf Stühlen saßen, sprang der Funke über, bis es schließlich viele nicht mehr auf ihren Plätzen hielt. Sie tanzten, sangen mit und klatschten.

Wie man es von „Moritz and the Horny Horns" erwarten durfte, war deren Sound geprägt von den Bläsern. Frank Hampe (Bariton-Saxofon), Pirmin Ullrich (Tenorsaxofon), Bernhard Münchbach (Trompete), Manfred Kinle (Trompete), Norbert Moritz (Tuba und Trombone) überzeugten an ihren Instrumenten, ohne Thorsten Rheinschmidt am Schlagzeug, Bernd Nold am Bass, Alex Krieg an den Keyboards, Gitarrist und Sänger Gerald Sänger sowie die 18-jährige Sängerin Maike Oberle zu sehr in den musikalischen Hintergrund zu spielen.

Zum ebenso mitreißenden wie manchmal auch etwas ruhigeren Repertoire gehörten Klassiker der amerikanischen Vorbilder „Blood Sweat and Tears" (Go down gambling) und „Tower of Power". Ein stimmungsvoller Höhepunkt war der durch Amy Winehouse bekannt gewordene Song „Valerie", den Maike Oberle bewegend interpretierte, genau wie das Liebeslied „Autumn Leaves" von Eva Cassidy, in dem es darum geht, dass abgestorbene Laubblätter im Herbst die Erinnerung an eine frühere Liebesbeziehung wecken.

Der Blood-Sweat-and-Tears-Klassiker „You make me so very happy" besiegelte den Abend.

Langanhaltender Applaus war der Dank des Publikums an die Musiker, von denen jeder im Laufe des Abends die Gelegenheit zu einem Soloauftritt bekommen und genutzt hatte. Auch für die Veranstalter war der Abend ein Erfolg. Wie TdH-Sprecher Heinz Wolf am Ende verkündete, sind fast 2.500 Euro für das Hilfsprojekt zusammengekommen.

Badisches Tagblatt, 17.01.2017, Ulrich Philipp


Ansprechpartner

Wolfgang Deppisch
(Projektinfos)
Tel. 07222 / 32927

Heinz Wolf
(Sponsoring, Allgemeines)
Tel. 07225 / 75543

weitere Ansprechpartner


Erlöse 1992-2012

Balkendiagramm der Erlöse 1992-2012

Jahr

Euro

1992

70.000

1993

75.600

1994

83.883

1995

69.617

1996

51.412

1997

61.749

1998

60.333

1999

68.742

2000

85.492

2001

106.375

2002

78.937

2003

84.027

2004

76.662

2005

149.941

2006

84.497

2007

105.958

2008

104.053

2009

100.833

2010

107.254

2011

103.600

2012

158.250

2013

163.420

1977-2013

mehr als 2,7 Mio. €

Detailansicht der Erlöszahlen